{"id":5870,"date":"2021-09-22T21:00:00","date_gmt":"2021-09-22T19:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/frient.de\/mit-offenen-augen-und-ohren\/"},"modified":"2024-11-18T09:39:58","modified_gmt":"2024-11-18T08:39:58","slug":"mit-offenen-augen-und-ohren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/frient.de\/en\/artikel\/mit-offenen-augen-und-ohren\/","title":{"rendered":"Mit offenen Augen und Ohren"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Vor zwanzig Jahren gr\u00fcndete sich FriEnt. Aus den damaligen Erfahrungen gewaltsamer Konflikte heraus wollte FriEnt als Gemeinschaftsprojekt von Staat und Zivilgesellschaft der zunehmenden Gewalt wirkungsvoller entgegentreten. Nach zwei Jahrzehnten sollten die Erfahrung und Expertise von FriEnt nun verst\u00e4rkt dazu dienen, proaktiv in friedenspolitischen Entscheidungsprozessen zu beraten. Die Vorsitzenden des Lenkungsausschusses von FriEnt denken in diesem \u201eImpuls\u201c \u00fcber FriEnt nach.   <\/strong><\/p>\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><strong>Jenseits institutioneller Grenzen f\u00fcr Frieden zusammenarbeiten <\/strong><\/p>\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><strong>von Michael Hippler, Co-Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft FriEnt seit 2015 und Vertreter von Misereor\/Katholische Zentralstelle f\u00fcr Entwicklungshilfe im Lenkungsausschuss seit 2004 <\/strong><\/p>\n\n<p>Am Anfang standen offene Augen und Ohren. Augen, die in den 90er Jahren den V\u00f6lkermord in Ruanda miterlebt hatten; die wieder Krieg auf dem Balkan und damit doch im friedlich geglaubten Europa bezeugen mussten und die unmittelbar nach der Gr\u00fcndung die Ereignisse von 9\/11 nicht aus dem Kopf bekamen. Ohren, die mitbekamen, dass selbst 60 Jahre nach Kriegsende Menschen noch mit Folgen zu k\u00e4mpfen haben; die h\u00f6rten, dass der Begriff Frieden immer mehr durch den Begriff Sicherheit ersetzt wurde; die das Klagen von Partnerorganisationen aus den verschiedenen Ecken der Welt \u00fcber zunehmende Gewalt erreichte. Augen und Ohren die Entwicklung und Frieden als untrennbar bewerten.    <\/p>\n\n<p>Es waren Augen und Ohren von Menschen in ganz unterschiedlichen Ausgangssituationen. Zivilgesellschaftliche Organisationen, oft nah dran an betroffenen Bev\u00f6lkerungskreisen, versuchen die Resilienz der Schw\u00e4chsten zu st\u00e4rken und ihre Stimme im nationalen Kontext h\u00f6rbar zu machen. Dabei w\u00e4chst die Erkenntnis, dass ohne methodisch fundierte Friedensarbeit, ohne funktionierende Staatlichkeit, ohne Einfluss auf nationale Regierungen die Erfolgsaussichten begrenzt sind. Vertreter*innen von staatlichen Organisationen wiederum erkennen, dass ihre bilateralen Partner zu wenig die heterogenen und spaltenden Tendenzen ihrer Gesellschaft ber\u00fccksichtigen und Fr\u00fchwarnsignale ignorieren. Vier Augen sehen mehr als zwei und viele Ohren h\u00f6ren mehr als ein Paar. Die \u00dcberwindung von Eigenheiten und Distanz, ohne Aufgabe von Identit\u00e4t, steht damit nicht nur Pate f\u00fcr die Gr\u00fcndung von FriEnt, sondern dient auch als Botschaft f\u00fcr Friedensprozesse. Das BMZ hat durch die Initiative von Herrn Kloke-Lesch 2001 dieses m\u00f6gliche Zusammenwirken gesehen und bis heute gef\u00f6rdert.      <\/p>\n\n<p><strong>Die Vielfalt und die Chancen der Verbindung werden sichtbar <br><\/strong>F\u00fcr die Teilnehmenden und damit auch f\u00fcr mich, hat das Abenteuer FriEnt viele neue Einsichten und Erfahrungen mit sich gebracht. Ich erinnere mich, dass 2011 die Weltbank ihren Bericht zu Konflikt und Fragilit\u00e4t herausgebracht hatte. Bei der Vorstellung in Deutschland durfte ich als einziger Vertreter der Zivilgesellschaft auf dem Podium die Sichtweise einer NRO darstellen. Das w\u00e4re ohne FriEnt nie m\u00f6glich gewesen.    <\/p>\n\n<p>Auch an anderer Stelle wurden institutionelle Grenzen eingerissen: ich kann nur beispielhaft die UN Mission in der DR Kongo erw\u00e4hnen, wo es Gespr\u00e4che der ausreisenden dt. Soldaten mit Misereor gab, in denen wir Hinweise zu lokalen Befindlichkeiten, Kulturen und Sichtweisen und zu unseren Partnern vermitteln konnten.  <\/p>\n\n<p>Im Laufe der Zeit wurde die Vielfalt selbstverst\u00e4ndlicher. Ein kontinuierlicher Lernprozess setzte ein. Ein f\u00fcr mich besonders herausragendes Beispiel dieses Prozesses ist die Studie zu Land and Conflict prevention von 2019. Sie ist nicht nur eine internationale Fallsammlung sondern erlaubt einen Einblick in die unterschiedlichen Zug\u00e4nge und Arbeitsweisen der Mitgliedsorganisationen von FriEnt. Die Vielfalt und die Chancen der Verbindung werden hier sp\u00fcrbar.     <\/p>\n\n<p>Das FriEnt Team im Sekretariat hat einen gro\u00dfen Anteil daran, dass wir aus der deutschen Ecke herausfinden und den Blick auf die internationale B\u00fchne lenken. Insbesondere w\u00e4hrend des Prozesses zur Erstellung der SDGs wurde das Fehlen einer friedensbetonenden Zielsetzung deutlich. Endlose Gespr\u00e4che und Versuche, relevante Vertreter*innen im politischen Prozess zu \u00fcberzeugen haben einen Baustein dazu geliefert, dass letztendlich Ziel 16 mit im internationalen Kanon der SDGs verankert werden konnte.   <\/p>\n\n<p>Solche Bausteine setzen internationale Dialoge voraus. FriEnt hat inzwischen f\u00fcnfmal das Internationale Peace Building Forum mit Teilnehmenden aus f\u00fcnf Kontinenten ausgerichtet. Ein einmaliges Format: Praktiker*innen treffen Wissenschaft, treffen Vertreter*innen aus Regierungen und multilateralen Institutionen und Nichtregierungsorganisationen. Hier wird Netzwerkarbeit sp\u00fcrbar und Horizonte werden erweitert. Dieses Forum ist inzwischen das Markenzeichen der Arbeitsgemeinschaft geworden.     <\/p>\n\n<p><strong>Beitr\u00e4ge zu den Leitlinien der Bundesregierung <br><\/strong>Spuren von FriEnt lassen sich auch in der deutschen Politik finden. Die Leitlinien der Bundesregierung \u201eKrisen verhindern, Konflikte bew\u00e4ltigen, Frieden f\u00f6rdern\u201c wurden 2017 verabschiedet. FriEnt lieferte unz\u00e4hlige Beitr\u00e4ge, insbesondere zum Thema Transitional Justice, die dort Eingang fanden. Das geht zur\u00fcck auf die seit 2001 besetzte Thematik, die Vergangenheitsbew\u00e4ltigung mit Konfliktursachen und neuen Entwicklungswegen verkn\u00fcpft. Die Besch\u00e4ftigung mit den vielfachen Vers\u00f6hnungsprozessen, etwa in S\u00fcdafrika, Ruanda, Peru etc. schuf ein gro\u00dfes Know-how Reservoir im FriEnt-Team. Das f\u00fchrte zu einem weiteren Experiment mit gro\u00dfer Reichweite: Die dreij\u00e4hrige Zusammenarbeit mit der Stiftung \u201eErinnerung-Verantwortung-Zukunft\u201c, um die Erfahrungen Deutschlands mit Geschichtsaufarbeitung, Vers\u00f6hnung und Entsch\u00e4digungen in den internationalen Kontext zu stellen.      <\/p>\n\n<p>Mit der Vielfalt ger\u00e4t aber auch ein Begriff immer mehr in die Zitatensammlung aller Veranstaltungen und Publikationen: Komplex. Jede neue Situation in der Konfliktbearbeitung zeigt wieder unbekannte Facetten von Beziehungen, Abfolgen von Ereignissen u.a., die Vorhersagen so schwierig machen und Zuordnungen verbieten. Das ist die gro\u00dfe Herausforderung f\u00fcr FriEnt gestern, heute und morgen: Aus der Komplexit\u00e4t heraus trotzdem Zug\u00e4nge zu finden, offen zu sein f\u00fcr neue Akteure und Zuschreibungen zu einem Sektor zu verhindern. 20 Jahre FriEnt Arbeit haben trotz der staatlich-nichtstaatlichen Zusammenarbeit gezeigt, dass es kein Thema gibt, das nicht friedensrelevant ist. Das allseits bekannte do-no-harm Prinzip sollte in der Gesundheitsarbeit genauso seinen Platz haben wie in der Sicherheitssektorreform.     <\/p>\n\n<p><strong>FriEnt sollte die Zusammenarbeit jenseits institutioneller Grenzen einfordern <br><\/strong>Das bringt mich wieder zum Anfang: Afghanistan hat die Weltgemeinschaft und uns in FriEnt von Beginn an begleitet. Ich h\u00f6re immer wieder die Frage, ob wir trotz der Vermittlung unserer Lernerfahrungen, der Weiterentwicklung von Nexus-Methoden und der Forderung nach inklusivem Dialog aller Betroffenen nicht gescheitert sind. Die falschen Anspr\u00fcche vieler internationaler Akteure, die Heterogenit\u00e4t der Bev\u00f6lkerung, die geschichtlich gewachsenen Regionalclans, die Korruption der Regierung, die schlechte Bezahlung der von uns ausgebildeten Soldat*innen, gescheiterte Hilfskonzepte in Afghanistan zeigen die Komplexit\u00e4t der Zusammenh\u00e4nge und fordern immer wieder heraus, den Gedanken von FriEnt, das Zusammenarbeiten jenseits institutioneller Grenzen, viel st\u00e4rker einzufordern. Hier liegt die politische Aufgabe von FriEnt in der Zukunft.    <\/p>\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>Friedenpolitische Beratung und Advocacy werden wichtiger <\/strong><\/p>\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><strong>von Dr Martin Schuldes, Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft FriEnt und Vertreter des BMZ im Lenkungsausschuss seit August 2020 <\/strong><\/p>\n\n<p>Bei der Vorstellung des vielbeachteten States of Fragility Report 2020 im September vergangenen Jahres brachte es der damalige OECD Generalssekret\u00e4r Gurr\u00eda auf den Punkt: \u201eA world with fragile states is a fragile world\u201c. In der Tat: Die weltweit massiven Auswirkungen von COVID-19 wie auch die j\u00fcngsten Ereignisse in Afghanistan verdeutlichen ein weiter steigendes Krisenbarometer; viele Menschen nehmen eine \u201eWelt aus den Fugen\u201c wahr. Umso wichtiger sind gezielte, gemeinsame und gest\u00e4rkte Anstrengungen zur Pr\u00e4vention von Krisen und Konflikten und zur aktiven F\u00f6rderung von Frieden und Entwicklung. Deswegen steht die neue, bis 2025 ausgelegte FriEnt-Strategie zu Recht unter dem Credo \u201eGemeinsam Pr\u00e4vention und Frieden stark machen\u201c.    <\/p>\n\n<p><strong>FriEnt ist ein einzigartiges Modell f\u00fcr eine gleichberechtigte Multi-Akteurs-Partnerschaft <br><\/strong>Hierf\u00fcr braucht es offenen Dialog, Meinungsaustausch und gemeinsame Reflexion \u00fcber institutionelle Grenzen und Einstellungsmuster hinweg. Die Partnerschaft von Staat und Zivilgesellschaft unter dem gemeinsamen Dach von FriEnt, die auch im geteilten Vorsitz des Lenkungsausschusses ihren Ausdruck findet, ist einzigartig in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit; und sie wird auch auf europ\u00e4ischer bzw. internationaler Ebene als besonders innovatives Beispiel f\u00fcr eine gleichberechtigte Multi-Akteurs-Partnerschaft gew\u00fcrdigt. Dabei spielt die gleichberechtigte Zusammenarbeit und inklusive Einbindung von Partnern und Akteuren aus dem Globalen S\u00fcden, \u00fcber FriEnt-Partnerschaften und Netzwerke sowie lokale Partnerorganisationen der FriEnt-Mitglieder \u2013 eine zentrale Rolle. Aus meiner mehrj\u00e4hrigen T\u00e4tigkeit f\u00fcr das BMZ in Afghanistan wei\u00df ich: Nur wenn wir die Belange unserer Partner vor Ort besser verstehen und sie systematisch in unsere Planungen und Konzepte einbeziehen, wird uns ein nachhaltiger Entwicklungs- und Friedensbeitrag gelingen k\u00f6nnen.    <\/p>\n\n<p>Die in der Arbeitsgemeinschaft vereinte Vielfalt an Perspektiven, Akteuren, Wissen, Erfahrungen, Kontexten und Zugangswegen machen FriEnt zu einer Entit\u00e4t sui generis, die weit mehr ist, als \u201enur\u201c eine Plattform f\u00fcr Austausch und Dialog. Vielmehr leistet FriEnt wichtige Impulse f\u00fcr den politischen Diskurs und f\u00fcr ein aktives Agenda Setting f\u00fcr Frieden und Pr\u00e4vention. Mit diesem friedenspolitischen Impulsgeber-Verst\u00e4ndnis \u2012 und Impulsgeber-Anspruch \u2012 sollte die Arbeitsgemeinschaft gerne noch akzentuierter in die neue Legislaturperiode gehen.   <\/p>\n\n<p><strong>Transitional Justice als zentraler Baustein f\u00fcr Post-Konflikt-Kontexte <br><\/strong> FriEnt kommt eine ma\u00dfgebliche Rolle bei der Umsetzung der Leitlinien der Bundesregierung, \u201eKrisen verhindern, Konflikte bew\u00e4ltigen, Frieden f\u00f6rdern\u201c, von 2017 zu. Die Zusammenarbeit an der Schnittstelle von Staat und Zivilgesellschaft ist dabei besonders f\u00fcr Vergangenheitsbew\u00e4ltigung und Vers\u00f6hnung (Transitional Justice) als zentraler Baustein f\u00fcr den nachhaltigen Wiederaufbau von Post-Konflikt- bzw. Nachkriegsgesellschaften unverzichtbar. Im August haben BMZ-Staatssekret\u00e4r Martin J\u00e4ger und der Exekutivdirektor der Berghof-Stiftung, Andrew Gilmour, eine Vereinbarung zum Aufbau eines Kompetenzzentrums f\u00fcr Transitional Justice (TJ) unterzeichnet, das Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft im Themenfeld Vergangenheitsarbeit und Vers\u00f6hnung zusammenf\u00fchrt. Ziel ist, den TJ Hub als zentralen Denk-, Dialog- und Debattenraum zu etablieren, der entsprechende Expertise b\u00fcndelt, innovative Ans\u00e4tze entwickelt und globales Lernen verbessert. Als ma\u00dfgeblicher Ideen- und Impulsgeber f\u00fcr die im Sommer 2019 verabschiedete ressortgemeinsame Strategie zur Unterst\u00fctzung von Vergangenheitsarbeit und Vers\u00f6hnung kann und sollte FriEnt eine kreative Schl\u00fcsselrolle bei Aufbau, Ausgestaltung und Wirkungsmacht des TJ-Kompetenzzentrums \u00fcbernehmen.     <\/p>\n\n<p><strong>Bearbeitung neuer globaler Herausforderungen und Trends <br><\/strong>Neben einem st\u00e4rkeren Fokus auf den politischen Diskurs und den Dialog mit politischen Entscheidungstr\u00e4gerinnen und Entscheidungstr\u00e4gern setzt die neue FriEnt-Strategie auf die Bearbeitung aktueller globaler Herausforderungen und Trends. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere die weitreichenden Implikationen der Digitalisierung, des Klimawandels und der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie f\u00fcr Frieden und Sicherheit weltweit. Mindestens genauso wichtig bleibt m.E. das Kernanliegen von FriEnt: Friedensf\u00f6rderung und Pr\u00e4vention auf der politischen Agenda zu halten und nach M\u00f6glichkeit weiter zu akzentuieren. Geht es nach der gro\u00dfen Mehrheit der Deutschen, so sollte dies gelingen, denn diese unterst\u00fctzt laut einer FriEnt-Umfrage von 2019 ein \u201eMehr an Friedensf\u00f6rderung\u201c.    <\/p>\n\n<p><strong>Eine proaktiv beratende Advocacy-Rolle im politischen Raum spielen <br><\/strong>Fundamentale Transformationsprozesse wie der Wiederaufbau von Nachkriegskontexten k\u00f6nnen aussichtsreich nur nachhaltig wirken, wenn allen gesellschaftlichen Kr\u00e4ften \u2012 staatliche, privatwirtschaftliche wie zivilgesellschaftliche \u2012 eine aktive Mitgestaltung erm\u00f6glicht wird. In diesem Sinne ist das nunmehr 20-j\u00e4hrige nationale wie internationale Dialog- und Vernetzungswirken von FriEnt als staatlich-zivilgesellschaftliche Partnerschaft bereits eine Erfolgsgeschichte. Angesichts der wachsenden Krisen- und Konfliktdynamiken weltweit werden die beiden folgenden Dekaden f\u00fcr die Arbeitsgemeinschaft kaum weniger anspruchsvoll und herausfordernd werden. Entscheidend wird dabei sein, dass FriEnt seinen Bogen erweitert und neben dem weiterhin unverzichtbaren Austausch zwischen den Mitgliedsorganisationen vor allem seine Fachlichkeit f\u00fcr eine proaktiv beratende Advocacy-Rolle in den politischen Raum aussch\u00f6pft, gewisserma\u00dfen als \u201eQuelle und Motor\u201c f\u00fcr eine friedenspolitisch fundierte Entscheidungsfindung. FriEnt kann hierf\u00fcr die notwendige friedenspolitische Evidenz anbieten, eine Kategorie, die nicht nur unter normativen Gesichtspunkten in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnen d\u00fcrfte.     <\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"640\" height=\"360\" data-id=\"3063\" src=\"https:\/\/frient.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Teamphoto_I_Jahresplanungsklausur_2004.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3063\" srcset=\"https:\/\/frient.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Teamphoto_I_Jahresplanungsklausur_2004.jpg 640w, https:\/\/frient.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Teamphoto_I_Jahresplanungsklausur_2004-300x169.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">FriEnt Team 2004<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"532\" data-id=\"3065\" src=\"https:\/\/frient.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/DSC_5925_a.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3065\" srcset=\"https:\/\/frient.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/DSC_5925_a.jpg 800w, https:\/\/frient.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/DSC_5925_a-300x200.jpg 300w, https:\/\/frient.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/DSC_5925_a-768x511.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">FriEnt Team 2017<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"532\" data-id=\"3067\" src=\"https:\/\/frient.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/EngagementFairBindet2013.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3067\" srcset=\"https:\/\/frient.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/EngagementFairBindet2013.jpg 800w, https:\/\/frient.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/EngagementFairBindet2013-300x200.jpg 300w, https:\/\/frient.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/EngagementFairBindet2013-768x511.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">V.I.n.r.Natascha Zupan, Brigitte Kirschner, Angelika Spelten, Mark Baxmann<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"450\" data-id=\"3069\" src=\"https:\/\/frient.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/TJKonferenz2013.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3069\" srcset=\"https:\/\/frient.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/TJKonferenz2013.jpeg 800w, https:\/\/frient.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/TJKonferenz2013-300x169.jpeg 300w, https:\/\/frient.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/TJKonferenz2013-768x432.jpeg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">FriEnt Team auf der TJ Konferenz 2013<\/figcaption><\/figure>\n<\/figure>\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor zwanzig Jahren gr\u00fcndete sich FriEnt. Aus den damaligen Erfahrungen gewaltsamer Konflikte heraus wollte FriEnt als Gemeinschaftsprojekt von Staat und Zivilgesellschaft der zunehmenden Gewalt wirkungsvoller entgegentreten. Nach zwei Jahrzehnten sollten die Erfahrung und Expertise von FriEnt nun verst\u00e4rkt dazu dienen, proaktiv in friedenspolitischen Entscheidungsprozessen zu beraten. Die Vorsitzenden des Lenkungsausschusses von FriEnt denken in diesem [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":3074,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[448],"autor":[],"blog-serie":[],"fokusthema":[],"organisation":[436],"region":[],"thema_artikel":[662],"class_list":["post-5870","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unkategorisiert","tag-impuls-en","organisation-frient-en","thema_artikel-friedensfoerderung-en"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/frient.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5870","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/frient.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/frient.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/frient.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/frient.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5870"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/frient.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5870\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5871,"href":"https:\/\/frient.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5870\/revisions\/5871"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/frient.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3074"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/frient.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5870"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/frient.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5870"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/frient.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5870"},{"taxonomy":"autor","embeddable":true,"href":"https:\/\/frient.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/autor?post=5870"},{"taxonomy":"blog-serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/frient.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/blog-serie?post=5870"},{"taxonomy":"fokusthema","embeddable":true,"href":"https:\/\/frient.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/fokusthema?post=5870"},{"taxonomy":"organisation","embeddable":true,"href":"https:\/\/frient.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/organisation?post=5870"},{"taxonomy":"region","embeddable":true,"href":"https:\/\/frient.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/region?post=5870"},{"taxonomy":"thema_artikel","embeddable":true,"href":"https:\/\/frient.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/thema_artikel?post=5870"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}