{"id":6359,"date":"2020-11-24T02:13:00","date_gmt":"2020-11-24T01:13:00","guid":{"rendered":"https:\/\/frient.de\/desinformation-als-mittel-der-kriegsfuehrung\/"},"modified":"2025-01-21T16:18:20","modified_gmt":"2025-01-21T15:18:20","slug":"desinformation-als-mittel-der-kriegsfuehrung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/frient.de\/en\/artikel\/desinformation-als-mittel-der-kriegsfuehrung\/","title":{"rendered":"Desinformation als Mittel der Kriegsf\u00fchrung"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Das globale Ausma\u00df von Desinformation hat rapide zugenommen. Besonders in Friedensoperationen stellt Desinformation eine Waffe dar, denn sie schw\u00e4cht die Legitimit\u00e4t von entsendenden multilateralen Organisationen. Daher sollte die nationale Sicherheitsstrategie die Verteidigung von Sicherheit auch im Informationsumfeld von Friedenseins\u00e4tzen ber\u00fccksichtigen und strategische Kommunikation ins Zentrum stellen. Die Deutungshoheit im Informationsraum darf nicht an feindliche Akteure verloren gehen.   <\/strong><\/p>\n\n<p>Der Schutz der Wahrheit ist eine t\u00e4gliche Herausforderung f\u00fcr Friedenseins\u00e4tze. Feindliche Narrative untergraben ihre Glaubw\u00fcrdigkeit und damit die F\u00e4higkeit, wirksam ihre Mandatsaufgaben umzusetzen. Desinformationskampagnen destabilisieren die Sicherheitssituation im Einsatzland. Die sicherheitsrelevante Dimension feindlicher Kommunikationsangriffe im Umfeld von Friedenseins\u00e4tzen ragt jedoch \u00fcber das Einsatzland hinaus: Desinformation schw\u00e4cht die entsendenden multilateralen Organisationen und das westliche politische System. Sicherheit ist auch im Informationsumfeld von Friedenseins\u00e4tzen zu verteidigen\u2009\u2014\u2009Deutschland sollte dies bei der Entwicklung seiner Nationalen Sicherheitsstrategie ber\u00fccksichtigen.    <\/p>\n\n<p><strong>Desinformation: Fabrikm\u00e4\u00dfige Produktion<\/strong><\/p>\n\n<p>Das globale Ausma\u00df von Desinformation hat in den vergangenen Jahren rapide zugenommen. Waren es 2019 noch 70 L\u00e4nder, res\u00fcmiert das multidisziplin\u00e4re Oxford Internet Institute in seinem <a href=\"https:\/\/demtech.oii.ox.ac.uk\/wp-content\/uploads\/sites\/127\/2021\/02\/CyberTroop-Report20-Draft9.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">j\u00fcngsten Bericht<\/a>, dass im Jahr 2020 81 L\u00e4nder organisierte Desinformationskampagnen durchgef\u00fchrt haben \u2013 sowohl intern \u2013 zum\u2009Beispiel zur Beeinflussung von Wahlen \u2013 als auch zur geopolitischen Einflussnahme. Mittlerweile ist eine industriem\u00e4\u00dfige Fabrikation von falschen Inhalten festzustellen: In 48 L\u00e4ndern haben private Unternehmen im Jahr 2020 mit politischen Akteuren an Desinformationskampagnen gearbeitet. Die prozesshafte Entwicklung von Desinformation wird auch als <a href=\"https:\/\/storage.googleapis.com\/lab-website-2019-assets\/Desinformation-und-das-Ende-der-Wahrheit.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wertsch\u00f6pfungskette<\/a> beschrieben, durch die Akteur:innen Einfluss, Macht, Status oder Geld gewinnen.   <br><br>Auch internationale und regionale Organisationen oder Allianzen und ihre Friedensoperationen m\u00fcssen mit der <em>Weaponization of Digital Communications and Social Media<\/em> in ihrem Umfeld umgehen. Zunehmend sind sie selbst Zielscheibe von Desinformation. Das gilt f\u00fcr Eins\u00e4tze der UN, EU, OSZE und NATO gleicherma\u00dfen. Nach eigener <a href=\"https:\/\/www.janes.com\/defence-news\/news-detail\/social-media-disinformation-disrupts-eu-missions-worldwide\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">offizieller Aussage<\/a> waren 2020 s\u00e4mtliche EU-Eins\u00e4tze betroffen. Die Leiter der UN-Abteilungen f\u00fcr Peace Operations und Operational Support, Jean-Pierre Lacroix und Atul Khare, <a href=\"https:\/\/medium.com\/we-the-peoples\/protecting-the-truth-a-requisite-to-peacekeeping-159dce6c831ehttps:\/medium.com\/we-the-peoples\/protecting-the-truth-a-requisite-to-peacekeeping-159dce6c831e\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">konstatierten<\/a> 2021: \u201eRumors and manipulated falsehoods directly impact the security of our police, military and civilian peacekeepers.\u201c In der Nationalen Sicherheitsstrategie sollten Desinformation und andere Ph\u00e4nomene der sogenannten <em>Information Disorder<\/em> als zunehmende Gefahr f\u00fcr das deutsche Einsatzpersonal beschrieben werden.     <\/p>\n\n<p><strong>Die Wirkmacht: Der Fall Mali<\/strong><\/p>\n\n<p>Wie real die Bedrohungslage im Informationsumfeld internationaler Eins\u00e4tzen ist, zeigt unter anderem der Fall Mali. Das <em>Digital Forensic Research Lab<\/em> des <em>Atlantic Council<\/em> deckte auf, wie ein <a href=\"https:\/\/medium.com\/dfrlab\/pro-russian-facebook-assets-in-mali-coordinated-support-for-wagner-group-anti-democracy-protests-2abaac4d87c4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Netzwerk von Facebook-Seiten<\/a> nach dem Putsch im Mai 2021 pro-russische sowie gegen den Westen, Frankreich und die UN gerichtete Narrative verbreitete. Mit Posts engagierte sich das Netzwerk f\u00fcr die Verschiebung der f\u00fcr Februar 2022 angek\u00fcndigten Wahlen und warb f\u00fcr das private Milit\u00e4runternehmen Wagner vor dessen \u201aoffizieller\u2018 Ankunft in Mali. Einige dieser Kampagnen standen in direktem Zusammenhang mit Jewgeni Prigoschin, dem Vertrauten des russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin und <a href=\"https:\/\/www.aljazeera.com\/news\/2022\/9\/26\/russias-prigozhin\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kontrolleur von Wagner<\/a>. Russland gab die Inhalte auch an einheimische Facebook-Nutzer:innen weiter, die diese posteten; was die Bem\u00fchungen erschwerte, dagegen vorzugehen.    <\/p>\n\n<p>Die von Desinformation befeuerten, gravierenden politischen Spannungen zwischen der Milit\u00e4rregierung in Bamako und Paris sowie den internationalen Partnern f\u00fchrten schlussendlich zum Abzug der franz\u00f6sischen Truppen. Br\u00fcssel setzte die Ausbildungsarbeit der EU-Mission in Mali vorerst aus. Die UN-Mission MINUSMA k\u00e4mpft seit dem Auftreten der Wagner-Gruppe mit einer steigenden Anzahl von Falschinformationen \u00fcber ihr Mandat und ihre Aktivit\u00e4ten. Infolgedessen schwindet das Vertrauen und die Bereitschaft lokaler Gemeinschaften Informationen zu teilen. Letzteres beeintr\u00e4chtigt ihre <a href=\"https:\/\/press.un.org\/en\/2022\/sc14966.doc.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>F\u00e4higkeit zur Verhinderung von Anschl\u00e4gen<\/strong><\/a>.    <\/p>\n\n<p><strong>Kernpunkte<\/strong>:<\/p>\n\n<p>1. Desinformationskampagnen und feindliche Kommunikation gef\u00e4hrden zunehmend die Sicherheit von Friedenseins\u00e4tzen und deren Einsatzpersonal.<\/p>\n\n<p>2. Strategische Kommunikation kann die Deutungshoheit im Informationsraum gegen\u00fcber feindlichen Akteuren wie Russland, Iran und China verteidigen.<br><br>3. Die Nationale Sicherheitsstrategie sollte den ressort\u00fcbergreifenden Kampf gegen Desinformation sowie den Ausbau der Zusammenarbeit mit einschl\u00e4gigen internationalen Institutionen verankern.<\/p>\n\n<p><strong>Friedenseins\u00e4tze: Vier Handlungsbereiche<\/strong><\/p>\n\n<p>Das russische Agieren in Mali zeigt die Wirkmacht feindlicher kommunikativer Ma\u00dfnahmen, die in fragilen Kontexten besonders einflussreich sind und laut UN-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres zunehmend als \u201e<a href=\"https:\/\/press.un.org\/en\/2022\/sgsm21372.doc.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>weapon of war<\/em><\/a>\u201c genutzt werden. Auch die EU und NATO haben die politische und sicherheitspolitische Herausforderung von Desinformation in zahlreichen Dokumenten anerkannt und ihre Bem\u00fchungen zur Bek\u00e4mpfung von <em>Foreign Information Manipulation and Interference<\/em> (EU), beziehungsweise <em>Hostile Information Activities<\/em> (NATO), sp\u00e4testens seit der russischen Annexion der Krim 2014 verst\u00e4rkt. So haben Mitgliedstaaten beider Organisationen unter anderem 2017 das <a href=\"https:\/\/www.hybridcoe.fi\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hybrid CoE<\/a> (<em>The European Centre of Excellence for Countering Hybrid Threats<\/em>) in Helsinki gegr\u00fcndet, das Strategien gegen Hackerangriffe, Propaganda und Desinformationskampagnen entwickelt. Der Ausbau der Zusammenarbeit mit europ\u00e4ischen und internationalen Institutionen und Einrichtungen wie dem CoE oder den <a href=\"https:\/\/www.eeas.europa.eu\/countering-disinformation\/tackling-disinformation-information-work-eeas-strategic-communication_en\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>StratCom Task Forces<\/em><\/a> des Europ\u00e4ischen Ausw\u00e4rtigen Dienstes im Kampf gegen Desinformation sollte in der Sicherheitsstrategie der Bundesregierung verankert werden.    <\/p>\n\n<p>Friedenseins\u00e4tzen steht bislang keine dezidierte Strategie im Umgang mit Desinformation zur Verf\u00fcgung, wenngleich richtungsweisende Ans\u00e4tze in den internationalen Organisationen zu erkennen sind. Dazu geh\u00f6ren die f\u00fcr 2022 angek\u00fcndigte <a href=\"https:\/\/data.consilium.europa.eu\/doc\/document\/ST-7371-2022-INIT\/en\/pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>FIMI Toolbox<\/em><\/a> f\u00fcr GSVP-Eins\u00e4tze der EU sowie eine in \u00dcberarbeitung befindliche <a href=\"https:\/\/www.nato.int\/docu\/review\/articles\/2021\/03\/19\/enlarging-natos-toolbox-to-counter-hybrid-threats\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Counter-Hostile Information and Disinformation Toolbox<\/em><\/a> der NATO, die in ihrer neuen Version st\u00e4rker als bisher auch NATO-Eins\u00e4tze adressieren soll. Auch bei der OSZE laufen Bem\u00fchungen die Kapazit\u00e4ten auszubauen. F\u00fcr die UN als bei weitem gr\u00f6\u00dften Akteur mit 12 Blauhelmeins\u00e4tzen und 13 Politischen Sondermissionen schl\u00e4gt die neue <a href=\"https:\/\/peacekeeping.un.org\/en\/strategy-digital-transformation-of-un-peacekeeping\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Strategy for the Digital Transformation of UN Peacekeeping<\/em><\/a> (2021) den Aufbau einer multidisziplin\u00e4ren, integrierten Kapazit\u00e4t am Hauptsitz der Organisation vor. Diese soll eng mit den Missionen zusammenarbeiten und sie unter anderem mit neuen Technologien unterst\u00fctzen.     <\/p>\n\n<p>Im Wesentlichen gibt es f\u00fcr Friedenseins\u00e4tze vier Handlungsbereiche um Desinformation zu begegnen. Diese umfassen sowohl kurz- als auch langfristige Ma\u00dfnahmen. Es geht darum, (I) die Bedrohung im Informationsraum fr\u00fchzeitig zu erkennen (<em>Situational Awareness<\/em>), (II) effiziente Strukturen strategischer Kommunikation zu etablieren (<em>Response<\/em>), (III) die Resilienz von Eins\u00e4tzen und Einsatzl\u00e4ndern gegen Desinformation zu st\u00e4rken (<em>Resilience<\/em>) sowie (IV) geeignete Kooperationen mit nationalen und internationalen Partnern aufzubauen (<em>Cooperation<\/em>).  <\/p>\n\n<p><strong>Strategische Kommunikation: Die zentrale <em>Line of Defense<\/em><\/strong><\/p>\n\n<p>Strategische Kommunikation ist eine zentrale <em>Line of Defense<\/em>, um die Deutungshoheit im Informationsraum nicht feindlichen und produktiven Akteuren wie Russland, Iran oder China zu \u00fcberlassen. Im Juli 2022 <a href=\"https:\/\/www.un.org\/depts\/german\/sr\/sr_22\/sp22-05.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">befasste sich<\/a> erstmals der UN-Sicherheitsrat mit dem Thema. Er stellte fest, dass die Kapazit\u00e4ten der Friedensein\u00e4tze f\u00fcr strategische Kommunikation weiter verbessert werden m\u00fcssen und beauftragte Guterres, bis April 2023 eine <em>Strategic Review<\/em> von StratCom in UN-Friedenseins\u00e4tzen und im Headquarter vorzunehmen. Die personalstellenden Mitgliedstaaten werden unter anderem aufgefordert, den Einsatz moderner Kommunikationstechnologien zu unterst\u00fctzten sowie qualifiziertes Personal f\u00fcr strategische Kommunikation bereitzustellen.   <\/p>\n\n<p>Allerdings ist nicht nur eine bessere personelle und technische Ausstattung der Missionen erforderlich. Es geht vielmehr um einen notwendigen <a href=\"https:\/\/www.ipinst.org\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/IPI-RPT-Strategic-Communications.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Cultural Shift<\/em><\/a>. Strategische Kommunikation muss \u2013 und das betont auch der Sicherheitsrat\u2009\u2014\u2009als <em>Whole-of-Mission Approach<\/em> angelegt sein, also in der Verantwortung uniformierter wie ziviler Einsatzkomponenten liegen, und missions\u00fcbergreifend eingesetzt werden. Die dazu n\u00f6tige Koordinierung zwischen den Missionskomponenten und mit den Landesteams der UN steht allerdings vor der Herausforderung, mit den Dynamiken der digitalen Welt, die schnelle Reaktionen erfordern, mitzuhalten.    <\/p>\n\n<p><strong>Kommunikation: Beitrag zur Herstellung von Sicherheit<\/strong><\/p>\n\n<p>Auch Mitgliedstaaten und insbesondere die Entsender von Milit\u00e4r, Polizei und zivilem Personal m\u00fcssen den Einsatz strategischer Kommunikation f\u00fcr den Erfolg von Friedenseins\u00e4tzen und das Vertrauen in die sie entsendenden internationalen Organisationen maximieren. \u201eCommunications is not a side issue or an afterthought. More than ever, strategic communications is central to the success of all our work\u201d, <a href=\"https:\/\/press.un.org\/en\/2022\/sgsm21372.doc.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">so<\/a> UN-Generalsekret\u00e4r Guterres im Juli vor dem Sicherheitsrat. Neben der Unterst\u00fctzung der aktuellen Initiativen internationaler Organisationen geht es in Deutschland auch darum, die Kommunikation zum deutschen Engagement in Friedenseins\u00e4tzen zu st\u00e4rken und diese ressort\u00fcbergreifend auszubauen. Aufbauend auf den etablierten Monitoring- und Analyse-Kapazit\u00e4ten sollten vorhandene Strukturen in der Bundesregierung st\u00e4rker als bisher genutzt werden, um proaktiv Narrative zu definieren und Ma\u00dfnahmen zu ihrer Umsetzung festzulegen.    <br><br>Wenn die blaue Flagge der UN durch feindliche Kommunikation von einem Symbol der Sicherheit in ein Angriffsziel verwandelt wird, schm\u00e4lert das zwangsl\u00e4ufig die Handlungsm\u00f6glichkeiten der Organisation im Bereich Frieden und Sicherheit. Unkonventionelle Sicherheitsgefahren im Umfeld von Friedenseins\u00e4tzen wie Desinformation sind daher ein Thema auch f\u00fcr die Nationale Sicherheitsstrategie. Sie muss Prozesse definieren, durch die Ziele festgelegt und Ma\u00dfnahmen abgestimmt werden k\u00f6nnen\u2009\u2014\u2009auf nationaler Ebene und im Verbund mit Partnern im multilateralen Rahmen. Nur so kann der Beitrag von <a href=\"https:\/\/www.kas.de\/documents\/252038\/11055681\/Kommunikation%2C+Resilienz+und+Sicherheit+%28PDF%29.pdf\/08846a94-4725-b903-ce1f-fd4dbb1d3327?t=1621594902294\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>strategischer Kommunikation zur Herstellung von Sicherheit<\/strong><\/a> maximal gestaltet werden.   <\/p>\n\n<p><em>Dieser Artikel ist erstmals auf <\/em><a href=\"https:\/\/fourninesecurity.de\/2022\/10\/20\/fuer-die-sicherheit-in-friedenseinsaetzen-desinformation-mit-strategischer-kommunikation-bekaempfen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em><strong>+49security<\/strong><\/em><\/a><em> erschienen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das globale Ausma\u00df von Desinformation hat rapide zugenommen. Besonders in Friedensoperationen stellt Desinformation eine Waffe dar, denn sie schw\u00e4cht die Legitimit\u00e4t von entsendenden multilateralen Organisationen. 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