{"id":6369,"date":"2022-10-13T20:27:00","date_gmt":"2022-10-13T18:27:00","guid":{"rendered":"https:\/\/frient.de\/klimakiller-krieg\/"},"modified":"2025-01-21T16:10:53","modified_gmt":"2025-01-21T15:10:53","slug":"klimakiller-krieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/frient.de\/en\/artikel\/klimakiller-krieg\/","title":{"rendered":"Klimakiller Krieg"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Krieg t\u00f6tet und zerst\u00f6rt \u2013 auch die Umwelt. Das zeigt der Krieg gegen die Ukraine erneut. Der russische Einmarsch f\u00fchrt dazu, dass die CO2-Bilanz des Milit\u00e4rsektors weiter ansteigt. Die K\u00e4mpfe in der Ostukraine finden in St\u00e4dten mit Chemiefabriken, \u00d6lraffinerien und Kohlegruben statt. Bombardierungen auf diese fossile Infrastruktur verursachen schwerwiegende Umweltsch\u00e4den. Gleichzeitig werden Rohstoffe und Ressourcen in Aufr\u00fcstung investiert, die zur Bew\u00e4ltigung der Klimakrise n\u00f6tig w\u00e4ren.     <\/strong><\/p>\n\n<p>Um das 1,5-Grad-Limit noch zu erreichen, verbleiben der Menschheit weniger als acht Jahre \u2013 entsprechend dem globalen CO2-Budget. Daf\u00fcr sind gravierende Ver\u00e4nderungen in allen Bereichen dringend notwendig. Es brauche einen sogenannten \u201esystemischen Wandel\u201c, hei\u00dft es in dem Anfang April ver\u00f6ffentlichten <a href=\"https:\/\/report.ipcc.ch\/ar6wg3\/pdf\/IPCC_AR6_WGIII_FinalDraft_FullReport.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>IPCC-Bericht<\/strong><\/a><strong>.<\/strong> Der milit\u00e4rische Sektor wird jedoch ausgeklammert. Zum Schlagwort \u201emilitary\u201c finden sich insgesamt sechs Ergebnisse in dem knapp 3 000 Seiten langen Report. Man k\u00f6nnte meinen, der Bereich Milit\u00e4r spiele in Bezug auf die Klimakrise kaum eine Rolle.    <\/p>\n\n<p>Die Realit\u00e4t sieht anders aus: Der Einsatz von milit\u00e4rischem Ger\u00e4t f\u00fchrt zu massiver Luftverschmutzung. Im Ukrainekrieg wurden allein in den ersten f\u00fcnf Wochen 36 russische Angriffe auf Infrastruktur f\u00fcr fossile Energietr\u00e4ger<a href=\"https:\/\/www.globalcitizen.org\/en\/content\/environmental-impact-of-war-in-ukraine\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>gez\u00e4hlt<\/strong><\/a><strong>,<\/strong> mit l\u00e4nger anhaltenden Br\u00e4nden, die Ru\u00dfpartikel, Methan und CO2 emittieren. Auch auf <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/krieg-moskau-beklagt-beschuss-aus-ukraine-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-220501-99-115093\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>russischer Seite<\/strong><\/a> wurde bereits \u00d6l-Infrastruktur in Brand gesetzt. Die \u00d6lfelder, die 1991 im zweiten Golfkrieg angez\u00fcndet wurden, waren f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.science.org\/doi\/10.1126\/science.256.5059.987\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>zwei Prozent der globalen Emissionen<\/strong><\/a> in dem Jahr verantwortlich.   <\/p>\n\n<p><strong>Krieg hat katastrophale Auswirkungen &#8211; auch aufs Klima<\/strong><\/p>\n\n<p><br>Luftverschmutzung stellt eine der wichtigsten Folgen von Kriegseinwirkungen dar. Das Ausma\u00df der Treibhausgasemissionen h\u00e4ngt dabei von der L\u00e4nge des Krieges und den eingesetzten Panzern, Flugzeugen und Lkw ab. Au\u00dferdem werden CO2-speichernde \u00d6kosysteme durch Schadstoffe verseucht. Zurzeit sammeln Mitarbeitende der ukrainischen Umweltbeh\u00f6rde bereits<a href=\"https:\/\/www.wsj.com\/articles\/russias-war-in-ukraine-could-have-environmental-impact-that-lasts-decades-11650801603\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Wasser- und Bodenproben<\/strong><\/a> in der Umgebung von bombardierten Industrieanlagen.   <\/p>\n\n<p>Die klimatischen Auswirkungen von Kriegen k\u00f6nnen so katastrophale Ausma\u00dfe annehmen. Eine<a href=\"https:\/\/priceofoil.org\/2008\/03\/01\/a-climate-of-war\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Studie<\/strong><\/a>von der Organisation <em>Oil Change International<\/em> ergab, dass der 2003 begonnene Irakkrieg 141 Millionen Tonnen CO2-\u00c4quivalent ausgesto\u00dfen hat. Zum <a href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/daten\/klima\/treibhausgas-emissionen-in-der-europaeischen-union#hauptverursacher\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Vergleich<\/strong><\/a><strong>:<\/strong> Im Jahr 2019 emittierten nur sechs EU-L\u00e4nder mehr CO2-\u00c4quivalent \u2013 21 Staaten weniger.  <\/p>\n\n<p>\u00dcberdies geht der Wiederaufbau nach einem Krieg mit einem hohen Verbrauch an Emissionen einher. In <a href=\"https:\/\/ceobs.org\/how-does-war-contribute-to-climate-change\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Syrien wird dieser sch\u00e4tzungsweise 22 Millionen Tonnen CO2 <\/strong><\/a>freisetzen. Der Wiederaufbau der Ukraine wird ebenso enorme Ressourcen beanspruchen. Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj sprach auf dem Weltwirtschaftsgipfel in Davos von mindestens<a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/ukraine-wiederaufbau-selenskyj-rechnet-mit-fuenf-milliarden-dollar-pro-monat-6M2HT53U5IEDSMGID4EJ22KPAY.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>5 Milliarden US-Dollar Aufbauhilfe pro Monat<\/strong><\/a>, die n\u00f6tig seien. Alle Anstrengungen sollten demnach unternommen werden, um einen sofortigen Waffenstillstand zu erreichen \u2013 aus Klimaperspektive genauso wie um weiteres menschliches Leid zu verhindern.    <\/p>\n\n<p>Die Emissionen von Streitkr\u00e4ften und Kriegsger\u00e4t verursachen auf globaler Ebene betr\u00e4chtliche Sch\u00e4den. Trotzdem wurde der CO2-Aussto\u00df des Milit\u00e4rs auf Druck der USA in Klimaabkommen wie dem Kyoto-Protokoll 1997 und dem Pariser Klimaschutzabkommen 2015 <a href=\"https:\/\/www.sgr.org.uk\/resources\/carbon-boot-print-military-0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>ausgeklammert<\/strong><\/a>. Bisher ist er damit kein verpflichtender Bestandteil und wird weder konsistent erhoben noch transparent ver\u00f6ffentlicht. Die dadurch fehlende Datenlage f\u00fchrt dazu, dass die Auswirkungen des Milit\u00e4rs auf die Erderhitzung nur ungenau berechnet werden k\u00f6nnen.   <\/p>\n\n<p>Einer Studie der Co-Direktorin des <em>Costs of War<\/em>-Projekts der <em>Brown University<\/em>, Neta Crawford, zufolge tr\u00e4gt das <a href=\"https:\/\/watson.brown.edu\/costsofwar\/files\/cow\/imce\/papers\/Pentagon%20Fuel%20Use%2C%20Climate%20Change%20and%20the%20Costs%20of%20War%20Revised%20November%202019%20Crawford.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>US-Verteidigungsministerium allein mehr zur Klimakrise bei<\/strong><\/a> als L\u00e4nder wie Schweden oder Portugal. Damit ist es der weltweit gr\u00f6\u00dfte institutionelle Verursacher von Treibhausgasen. Weltweit soll der milit\u00e4rische Sektor f\u00fcr circa sechs Prozent der globalen CO2-Emissionen verantwortlich sein.  <\/p>\n\n<p><strong>Plus an Sicherheit bringt Minus an Klimaschutz<\/strong><\/p>\n\n<p>Mit dem 100-Milliarden-Euro-Sonderverm\u00f6gen nimmt Deutschland weitreichende Klimasch\u00e4den wissend in Kauf. Finanzielle und intellektuelle Ressourcen werden durch die Aufr\u00fcstung zus\u00e4tzlich gebunden. So wird es kaum m\u00f6glich sein, dass 1,5-Grad-Limit einzuhalten. Das Verlangen nach Sicherheit gegen\u00fcber potenziellen russischen Aggressionen ist verst\u00e4ndlich. Dennoch muss zwischen einem zweifelhaften Plus an Sicherheit und einem Minus an Klimaschutz in der \u00f6ffentlichen Debatte abgewogen werden.    <\/p>\n\n<p><a href=\"https:\/\/ceobs.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Under-the-radar_the-carbon-footprint-of-the-EUs-military-sectors.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Deutschlands Milit\u00e4r<\/strong><\/a> hat bereits im Jahr 2019 circa 4,5 Millionen Tonnen CO2-\u00c4quivalent ausgesto\u00dfen, und damit wesentlich mehr als der <a href=\"https:\/\/www.quarks.de\/technik\/mobilitaet\/das-passiert-wenn-wir-alle-innerdeutschen-fluege-abschaffen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>innerdeutsche Flugverkehr<\/strong><\/a> mit 2,5 Millionen Tonnen. Dieser Wert wird steigen. Allein eines der von Lockheed Martin georderten<a href=\"https:\/\/watson.brown.edu\/costsofwar\/files\/cow\/imce\/papers\/Pentagon%20Fuel%20Use%2C%20Climate%20Change%20and%20the%20Costs%20of%20War%20Revised%20November%202019%20Crawford.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>F-35-Kampfflugzeuge<\/strong><\/a> produziert mit einer einzigen Tankf\u00fcllung circa 28 Tonnen CO2-\u00c4quivalent. Zum Vergleich: Der Durchschnittliche <a href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/service\/uba-fragen\/wie-hoch-sind-die-treibhausgasemissionen-pro-person\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Pro-Kopf-Verbrauc<\/strong>h<\/a> in der Bundesrepublik liegt bei 11,2 Tonnen pro Jahr.   <\/p>\n\n<p>Von den Einnahmen aus dem Verkauf fossiler Energien refinanziert sich der russische Angriffskrieg. Vom 24. Februar bis zum 24. April 2022 wurden die Gesamtausfuhren fossiler Brennstoffe aus Russland \u00fcber den Seeweg und \u00fcber Pipelines auf 58 Milliarden Euro gesch\u00e4tzt. Auf die EU entfallen 70 Prozent, oder 39 Milliarden Euro, dieses Betrags, wobei Deutschland mit 8,3 Milliarden Euro der<a href=\"https:\/\/energyandcleanair.org\/publication\/russian-fossil-exports-first-two-months\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>wichtigste Importeur<\/strong><\/a> fossiler Energien aus Russland war. Die Klimakrise wie auch der \u00dcberfall auf die Ukraine h\u00e4ngen demzufolge mit der Abh\u00e4ngigkeit von fossilen Energietr\u00e4gern zusammen.   <\/p>\n\n<p>Dennoch nutzen Akteure aus Politik und Wirtschaft den Krieg als Vorwand, um die notwendige <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/mensch\/klimakrise-und-ukraine-krieg-warum-joe-biden-gerade-seine-klima-versprechen-bricht-a-99c59542-9642-4082-be23-cef4ad3f79ed\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>sozial-\u00f6kologische Transformation aufzuhalten<\/strong><\/a><strong>.<\/strong> W\u00e4hrend Gro\u00dfkonzerne wie BP, Shell und Saudi-Aramco im fossilen Zeitalter verharren<strong> und <\/strong><a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/international\/nahende-1-5-grad-veganes-win-win-und-hitzetod-mit-planschbildern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Rekordgewinne<\/strong><\/a>einfahren, schreitet die Klimakrise ungebremst fort.<\/p>\n\n<p><strong>Abr\u00fcstung muss die milit\u00e4rische Antwort auf die Klimakrise sein<\/strong><\/p>\n\n<p>Die Zukunftsvision \u00e0 la Stoltenberg und Rheinmetall eines klimaneutralen Krieges mit \u00d6ko-Panzer und Wasserstoffkerosin kann jedoch nicht die Antwort sein. Westliche Milit\u00e4rs, Sicherheitsexperten und R\u00fcstungsindustrie sind sich der Bedeutung der Klimakrise bewusst. Das belegen die vielf\u00e4ltigen Sicherheitsstrategien, Stellungnahmen und Nachhaltigkeitsberichte der letzten Jahre. Diese stellen sich auf eine vom Klimawandel getroffene Welt ein, in der die Diktate von Wachstum und Vormachtstellung entgegen aller Widerst\u00e4nde gesichert werden sollen.   <\/p>\n\n<p>Die deutsche Au\u00dfenpolitik bereitet sich zusammen mit der EU und der NATO auf Szenarien wie Umweltkatastrophen, Kriege oder Fl\u00fcchtlingswellen vor, um einsatzf\u00e4hig zu bleiben und die eigenen Sicherheitsinteressen zu wahren. Zynisch, wenn man bedenkt, dass die am meisten betroffenen Menschen diejenigen sind, die am wenigsten zur Erderw\u00e4rmung beitragen und vor denen es sich nun \u2013 aus der Perspektive mancher \u2013 zu \u201esch\u00fctzen\u201c gilt. Noch irrwitziger, wenn man sich vor Augen f\u00fchrt, dass die Umweltzerst\u00f6rung durch Aufr\u00fcstung und Kriege um Ressourcen den Klimawandel weiter antreibt.  <\/p>\n\n<p>\u00dcberdies wird daran gearbeitet, die eigene Abh\u00e4ngigkeit von fossilen Energietr\u00e4gern zu reduzieren. Wie ein <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.org\/static\/planet4-italy-stateless\/2021\/12\/fe69cc13-2021_the_sirens_of_oil_and_gas_report_final_cfp.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Greenpeace-Bericht<\/strong><\/a> aus dem letzten Jahr belegt, hatte die Mehrheit aller EU-Milit\u00e4reins\u00e4tze unter anderem zum Ziel, die eigene Versorgung mit \u00d6l und Gas zu garantieren. Diese gef\u00e4hrliche Verbindung zwischen fossilen Energietr\u00e4gern, Milit\u00e4r und Kriegen gilt es zu kappen.  <\/p>\n\n<p>Aufr\u00fcstung zerst\u00f6rt das Klima und f\u00fchrt nicht zu mehr Sicherheit. Steigende Verteidigungsetats von NATO-Staaten werden eine Aufr\u00fcstung von russischer oder chinesischer Seite zur Folge haben. Dabei befinden sich die weltweiten R\u00fcstungsausgaben mit 2,1 Billionen US-Dollar schon jetzt<a href=\"https:\/\/www.sipri.org\/media\/press-release\/2022\/world-military-expenditure-passes-2-trillion-first-time\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>auf Rekordniveau<\/strong><\/a>.  <\/p>\n\n<p><strong>Bew\u00e4ltigung der Klimakrise braucht Dialog &#8211; auch mit Russland<\/strong><\/p>\n\n<p>Durch den Ukrainekrieg ger\u00e4t die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung des 21. Jahrhunderts \u2013 die Bew\u00e4ltigung der Klimakrise \u2013 in den Hintergrund. Dennoch d\u00fcrfen wir nicht vergessen, dass wir diese Anstrengung nur zusammen mit allen L\u00e4ndern \u2013 und dazu geh\u00f6rt auch Russland \u2013 schaffen k\u00f6nnen. <\/p>\n\n<p>Was wir als Erstes ben\u00f6tigen, ist ein Waffenstillstand, gefolgt von vertrauensbildenden Ma\u00dfnahmen wie internationalen Vertr\u00e4gen f\u00fcr Abr\u00fcstung. Ferner muss Russland unterst\u00fctzt werden, auf eine klimafreundliche Energiewirtschaft umzusteigen. <\/p>\n\n<p>Es braucht eine grundlegende sozial-\u00f6kologische Transformation, in der die Bed\u00fcrfnisse aller Menschen im Zentrum der Politik stehen. Dies scheint derzeit undenkbar. Doch was w\u00e4re die Alternative? Eine ungebremste Klimaerw\u00e4rmung w\u00fcrde die gesamte Weltbev\u00f6lkerung in die Katastrophe f\u00fchren.   <\/p>\n\n<p>Der Artikel ist bereits <a href=\"https:\/\/www.ziviler-friedensdienst.org\/de\/themen\/klimakrise\/gastbeitrag-klimakiller-krieg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>hier<\/strong><\/a> erschienen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Krieg t\u00f6tet und zerst\u00f6rt \u2013 auch die Umwelt. Das zeigt der Krieg gegen die Ukraine erneut. Der russische Einmarsch f\u00fchrt dazu, dass die CO2-Bilanz des Milit\u00e4rsektors weiter ansteigt. Die K\u00e4mpfe in der Ostukraine finden in St\u00e4dten mit Chemiefabriken, \u00d6lraffinerien und Kohlegruben statt. Bombardierungen auf diese fossile Infrastruktur verursachen schwerwiegende Umweltsch\u00e4den. 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