{"id":6580,"date":"2021-07-26T04:18:00","date_gmt":"2021-07-26T02:18:00","guid":{"rendered":"https:\/\/frient.de\/internationale-geberinnen-sind-wach-geworden\/"},"modified":"2025-01-21T16:15:55","modified_gmt":"2025-01-21T15:15:55","slug":"internationale-geberinnen-sind-wach-geworden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/frient.de\/en\/artikel\/internationale-geberinnen-sind-wach-geworden\/","title":{"rendered":"Internationale Geber*innen sind wach geworden"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Die Sicherheitslage in Mali verschlechtert sich kontinuierlich. Es ist klar, dass die Sicherheitsprobleme Malis nicht milit\u00e4risch gel\u00f6st werden k\u00f6nnen, sondern mit staatlichen Strukturen und Good Governance. Dies kann nur gemeinsam mit den malischen Partner*innen gelingen. Es mangelt aber nicht an Ideen oder gar Beschl\u00fcssen f\u00fcr notwendige Reformen, sondern an der Durchf\u00fchrung. Das zerst\u00f6rt das Vertrauen der Bev\u00f6lkerung. Internationale Partner*innen sollten Bedingungen stellen.     <\/strong><\/p>\n\n<p><strong>(Frage) Das Deutsche Mandat zur Beteiligung an Minusma wurde im Januar 2017 von 650 auf 1.000 Kr\u00e4fte verst\u00e4rkt. Mittlerweile sind es an die 1100. Hinzukommen rund 650 Kr\u00e4fte, die sich an der EUTM beteiligen. Parallel zur moderaten Erh\u00f6hung von ausl\u00e4ndischen Kr\u00e4ften (ca. 18.000 VN Kr\u00e4fte) in Mali hat sich die Sicherheitslage im Land kontinuierlich verschlechtert. Warum ist das so? Wie bewerten Sie die Lage vor Ort?      <\/strong><\/p>\n\n<p>(Antwort) In der Tat hat sich die Sicherheitslage in Mali in den letzten Jahren rapide verschlechtert. Anfangs war es vor allem der Norden, der als unsicher galt und \u201eProbleme machte\u201c. Inzwischen finden die meisten Zwischenf\u00e4lle in Zentralmali statt, insbesondere in den Regionen Mopti und S\u00e9gou. Die Erkl\u00e4rungsans\u00e4tze, warum dem so ist, sind vielf\u00e4ltig. Es ist wichtig zu verstehen, dass es sich bei den Herausforderungen in Mali nicht nur um reine Sicherheitsprobleme handelt. Vielmehr geht es um ein komplexes Geflecht aus Sicherheitsfragen, fehlender Staatlichkeit und Sicherungen von Grundbed\u00fcrfnissen. Vieles was in Mali von internationaler Seite aus gemacht wurde, hat aber vor allem einen Sicherheitsaspekt. Inzwischen sehen wir hier jedoch einen Wandel. Es ist klar, dass die Sicherheitsprobleme Malis nicht rein milit\u00e4risch gel\u00f6st werden k\u00f6nnen, sondern vor allem auf staatliche Strukturen und Aspekte wie Good Governance oder \u00e4hnliches setzen m\u00fcssen.         <\/p>\n\n<p><strong>(Frage) Durch zeitlich begrenzte Eins\u00e4tze, Unkenntnis lokaler Sprache und unzureichende thematische Vorbereitung verlieren europ\u00e4ische Soldaten genauso wie Entwicklungsarbeiter oder Hilfsorganisationen oft den \u00dcberblick \u00fcber die sich st\u00e4ndig wechselnde Lage vor Ort. Des \u00d6fteren (Bsp. Afghanistan) hatte dies eine Eskalation eines Konfliktes zur Folge anstatt einer schlichtenden Wirkung. Die ausl\u00e4ndischen Einheiten werden schnell von Rettern zu Besatzern. Wie ist die Wahrnehmung der ausl\u00e4ndischen Soldat*innen in Mali?    <\/strong><\/p>\n\n<p>(Antwort) Die Wahrnehmung von ausl\u00e4ndischen Soldat*innen ist in Mali ist sehr unterschiedlich. Viel h\u00e4ngt davon ab, wie pr\u00e4sent die Eins\u00e4tze in den verschiedenen Regionen sind. In der j\u00e4hrlich von uns durchgef\u00fchrten Bev\u00f6lkerungsbefragung Mali M\u00e8tre wird deutlich, dass die Wahrnehmung dort besser ist, wo die Eins\u00e4tze stattfinden und die Soldat*innen pr\u00e4sent sind (Norden, Zentrum). In den s\u00fcdlichen und westlichen Regionen des Landes hingegen ist eine gro\u00dfe Mehrheit der Bev\u00f6lkerung sehr kritisch, was die Missionen angeht. Unter den Punkten, die am st\u00e4rksten kritisiert werden, ist es vor allem der fehlende Schutz der Zivilbev\u00f6lkerung, der besonders hervorsticht. Dieser Kritikpunkt wird sowohl gegen\u00fcber der MINUSMA als auch der franz\u00f6sischen Mission Barkhane ge\u00e4u\u00dfert, auch wenn nur erstere den Schutz von Zivilisten in ihrem Mandat hat.      <\/p>\n\n<p>Das deutsche Engagement in Mali wird grunds\u00e4tzlich positiver bewertet als das anderer Nationen. Dies liegt an der langen Geschichte, die Deutschland und Mali verbindet. So hat Deutschland als erstes Land die Unabh\u00e4ngigkeit Malis anerkannt. Das wird von den Malier*innen auch heutzutage noch sehr gesch\u00e4tzt. Dem franz\u00f6sischen Engagement steht man am kritischsten Gegen\u00fcber. Eine gro\u00dfe Rolle spielt hier die koloniale Vergangenheit.     <\/p>\n\n<p><strong>(Frage) Wie k\u00f6nnen wir uns die Arbeit der NGOs\/insbesondere der FES vor Ort vorstellen und was brauchen Sie, w\u00fcnschen Sie sich, um besser arbeiten zu k\u00f6nnen?  <\/strong><\/p>\n\n<p>(Antwort) Unsere Arbeit, wie auch die Arbeit anderer Organisationen vor Ort, ist sehr vielf\u00e4ltig. Vieles in unserer T\u00e4tigkeit dreht sich um <em>Capacity building <\/em>und Erfahrungsaustausch,sei es in der Gewerkschaftsarbeit oder bei den Fragen zu Frieden und Vers\u00f6hnung. Hierbei m\u00fcssen wir vor allem die verschiedenen Niveaus unserer Teilnehmenden beachten, da sie aus ganz unterschiedlichen Lebensbereichen kommen. In vielen unserer Projekte stellen der Kenntnisstand und die fehlenden Ressourcen gr\u00f6\u00dfere Herausforderungen f\u00fcr die Arbeit dar. Hieran m\u00fcssen wir unsere Arbeit messen, zugleich lassen sich aber auch schnell positive Effekte sehen, vor allem bei der Wissensvermittlung, da sich hier schnell L\u00fccken f\u00fcllen lassen.     <\/p>\n\n<p>Weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit ist das F\u00f6rdern von Netzwerken unter malischen Organisationen. In der Regel fehlt es nicht an Meinungen zu Themen, sondern daran, dass die notwendigen Stimmen nicht geh\u00f6rt werden. Mit ausgedehnten Netzwerken und Verkn\u00fcpfungen innerhalb der malischen Zivilgesellschaft arbeiten wir daran, diesen Stimmen<br>mehr Geh\u00f6r zu verschaffen.  <\/p>\n\n<p>Wichtige St\u00fctze f\u00fcr unsere Arbeit vor Ort und vor allem f\u00fcr die malische Zivilgesellschaft w\u00e4re es, wenn auch im Ausland erkannt w\u00fcrde, welchen wichtigen Beitrag die malischen Stimmen zu den Diskursen \u00fcber Eins\u00e4tze und Engagement leisten k\u00f6nnen. Denn auch im europ\u00e4ischen oder westlichen Diskurs werden lokale Stimmen zu selten geh\u00f6rt. <\/p>\n\n<p><strong>(Frage) W\u00e4hrend der Proteste im Sommer 2020 gegen Staatspr\u00e4sident Ibrahim Boubacar Keita (IBK) gingen vor allem junge Menschen auf die Stra\u00dfe. Ihre Unzufriedenheit beruhte laut unseren Informationen auf manipulierten Wahlen, Korruptionsstrukturen im Land, aber vor allem auch Perspektivlosigkeit und hoher Jugendarbeitslosigkeit. Wie werden junge Malier*innen in den Friedensprozess involviert? Wie wird dies vor Ort umgesetzt? Welche Strategien halten Sie in diesem Bereich f\u00fcr sinnvoll?     <\/strong><\/p>\n\n<p>\u00dcber 50 Prozent der Bev\u00f6lkerung Malis sind unter 18 Jahren. Das durchschnittliche Alter der Bev\u00f6lkerung wird auf 16,8 Jahre gesch\u00e4tzt. Dennoch ist die malische Politik weiterhin ein<br>Elitenprojekt, in dem vor allem alte M\u00e4nner das Sagen haben. Dies muss sich \u00e4ndern. Bis jetzt sind die Stimmen der jungen Bev\u00f6lkerung oftmals ungeh\u00f6rt. Dies f\u00fchrt zu Frustration und kann Eskalationspotentiale schaffen. Der Mangel an Ressourcen und Bildung ist eine H\u00fcrde f\u00fcr viele Arten der Beteiligung. Die hierarchischen, oftmals patriarchalen Strukturen der malischen Gesellschaft stellen eine weitere Herausforderung dar.       <\/p>\n\n<p>Wir als FES arbeiten mit drei Jugendprogrammen in welchen wir junge Leute aus der Zivilgesellschaft, der Politik und den Parteien f\u00f6rdern. Es zeigt sich dabei, dass Programme dieser Art den Teilnehmenden wichtige Impulse f\u00fcr ihr Engagement oder ihre Arbeit geben k\u00f6nnen, die sich sp\u00e4ter auszahlen werden. Programme dieser Art sind n\u00fctzlich, k\u00f6nnen aber nicht die M\u00e4ngel im malischen Bildungssystem oder die fehlende Chancengleichheit ausgleichen. Dies kann nur durch staatliche Stellen geschehen.Wichtig w\u00e4re es, \u00fcber Dialogprozesse und die aktive Einbeziehung in politische Entscheidungsprozesse junge Menschen mehr am \u00f6ffentlichen Leben Malis teilnehmen zu lassen.   <\/p>\n\n<p><strong>(Frage) Deutsche Berichterstattung \u00fcber Auslandeins\u00e4tze (u.a. Mali) beziehen sich oft einseitig auf das Schicksal deutscher Soldaten im Einsatzland (Bsp. Helikopterabsturz 2017 oder die Attacke auf 12 deutsche Soldaten im Juli 2021) und vers\u00e4umen es, thematische und landesspezifische Situationen und Kontexte differenziert zu vermitteln. Was k\u00f6nnen deutsche\/europ\u00e4ische Medien besser machen? Welche Rolle spielen Malische Medien\/bzw. Social Media im Konflikt?    <\/strong><\/p>\n\n<p>(Antwort) Meiner Meinung nach w\u00fcrde es uns in Deutschland guttun, aktiver \u00fcber unser Engagement im Ausland zu sprechen. In Mali ist Deutschland seit \u00fcber 60 Jahren pr\u00e4sent und engagiert sich in sehr guten Projekten. Momentan wird vor allem das milit\u00e4rische Engagement in Deutschland diskutiert, aber die deutsche Arbeit vor Ort ist deutlich vielf\u00e4ltiger. Medien<br>k\u00f6nnten diese Debatte begleiten und aufbereiten, gegebenenfalls auch mit Berichten<br>von der malischen Zivilgesellschaft oder Eindr\u00fccken aus dem Land, die abseits des milit\u00e4rischen liegen. So kann mehr Verst\u00e4ndnis f\u00fcr das Land und seine Bev\u00f6lkerung<br>geschaffen werden. Ein wichtiger Schritt w\u00e4re es, auch aus deutscher Sicht zu diskutieren, was wir hier in Mali machen und erreichen wollen.      <\/p>\n\n<p>Die ma ische Medienlandschaft ist sehr gemischt. Insbesondere durch die sozialen Medien (vor allem Facebook und WhatsApp) verbreiten sich Informationen sehr schnell. Hier gibt es jedoch auch sehr viele Falschinformationen, die \u00fcber die Kan\u00e4le vermittelt werden. Wichtig<br>f\u00fcr die malischen Medien w\u00e4re es, es einen gewissen Standard zu schaffen. Durch die Herausforderungen im Bildungssystem sind Medien wie Radio und Fernsehen oft die einzigen Zug\u00e4nge zu Informationen, jedoch finden sich auch hier viele M\u00e4ngel und sehr unterschiedliche Niveaus, die auch von den Ausbildungsstandards in den Medien herr\u00fchren.    <\/p>\n\n<p>Wir als FES Mali arbeiten gerade an der Konzeption eines l\u00e4ngeren Projektes, welches sich hoffentlich genau diesen Fragen genauer annehmen wird.<\/p>\n\n<p><strong>(Frage) Laut der <a href=\"http:\/\/www.fes-mali.org\/index.php\/mali-metre\/25-malimetre\/158-presentation-de-mali-metre-xi\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mali M\u00e8tre Umfrage<\/a> der Friedrich Ebert Stiftung (M\u00e4rz 2020) hatte der Gro\u00dfteil der Malischen B\u00fcrger*nnen keine (61%) oder kaum Aufkl\u00e4rung \u00fcber das 2015 Algiers Friedensabkommen. Wie kann der Friedensprozess in Mali transparenter f\u00fcr die Zivilbev\u00f6lkerung gestaltet werden? <\/strong><\/p>\n\n<p>(Antwort) Diese Zahlen haben wir auch in der aktuellen Auflage der Umfrage (Juni 2021) best\u00e4tigen k\u00f6nnen. Eine breite Mehrheit der von uns Befragten gab wenig bis keinen Kenntnisstand zu dem Friedensabkommen an. Zur Erinnerung: das Friedensabkommen wurde 2015 zwischen der Regierung in Bamako und Rebellengruppen, die eine Unabh\u00e4ngigkeit des Nordens wollen, geschlossen. Seit Unterzeichnung des Abkommens dient es als eines der wegweisenden Dokumente f\u00fcr die Struktur des malischen Staates und der angesetzten Reformprozesse.    <\/p>\n\n<p>Umso kr itischer ist es zu sehen, dass das Abkommen bzw. sein Inhalt den meisten Personen unbekannt ist. Auch hier spiegelt sich wider, was ich bereits vorher angemerkt habe: die malische Politik als Elitenprojekt sowie M\u00e4ngel im Bildungssystem und der politischen Beteiligung. Die malische Regierung hat \u00fcber verschiedene Prozesse bereits versucht, \u00fcber das Abkommen zu informieren. Es muss jedoch gesagt werden, dass es f\u00fcr weite Teile der Bev\u00f6lkerung dr\u00e4ngendere Sorgen gibt und f\u00fcr Fragen der gro\u00dfen Politik wenig Zeit und Interesse bleibt. Dennoch ist es klar, dass die Zivilgesellschaft st\u00e4rker in den Prozess einbezogen werden muss. Laut Mali M\u00e8tre sprechen sich 51 Prozent der Befragten f\u00fcr eine \u00c4nderung des Abkommens aus, sollte es zu diesen \u00c4nderungen kommen, k\u00f6nnte auch angepasst werden, wer mit in die Abstimmungsprozesse einbezogen wird.     <\/p>\n\n<p><strong>(Frage) Wie effektiv war die Nationale Konferenz im Friedensprozess? <br>Was genau hat sie bewirkt?<\/strong><\/p>\n\n<p>(Antwort) Sowohl der inklusive Nationaldialog vom Dezember 2019 als auch die nationale Konferenz von 2017 sind dahingehend wichtig, dass sie den Dialogprozess \u00fcber lange notwendige Entwicklungen in Mali gef\u00fchrt haben. Wenn auch der selbsternannte Anspruch der Inklusion bei beiden Prozessen nicht vollst\u00e4ndig erreicht wurde, sind es zumindest Lichtblicke. Auch die Ergebnisse, die verabschiedeten wurden, wie zum Beispiel die Forderungen nach Sicherheitssektor-, Territorial- und Wahlrechtsreformen sind wichtig f\u00fcr die positive Weiterentwicklung des Landes. Woran es vielfach scheiterte, ist die Umsetzung des Beschlossenen. Viele der Beschl\u00fcsse bestehen weiterhin vor allem auf dem Papier ohne Umsetzung. Dies bremst nicht nur den Prozess, sondern sorgt auch daf\u00fcr, dass das Vertrauen in Vorg\u00e4nge wie den Nationaldialog und die Konferenz verloren wird. Wenn auch umst\u00e4ndlich scheinen diese Prozesse jedoch eine der wenigen M\u00f6glichkeiten zu sein, einen m\u00f6glichst gro\u00dfen Teil der Bev\u00f6lkerung mitzunehmen. Dabei ist es vor allem entscheidend, dass die<br>unterschiedlichen Regionen entsprechend repr\u00e4sentiert sind.        <\/p>\n\n<p><strong>(Frage) Gibt es irgendwo Lichtblicke, Ans\u00e4tze oder zumindest Ideen, um f\u00fcr positive Entwicklung zu sorgen? Wie m\u00fcssten diese unterst\u00fctzt werden?  <\/strong><\/p>\n\n<p>(Antwort) Trotz der weiterhin gro\u00dfen Herausforderungen Malis mit Blick auf Sicherheit und politische Instabilit\u00e4t bieten sich durchaus Chancen: Die 18-monatige \u00dcbergangsphase, die seit dem Putsch im August 2020 l\u00e4uft, hat viele internationale Geber*innen wachger\u00fcttelt. Sie beginnen, das eigene Engagement kritisch zu hinterfragen, dies gibt die M\u00f6glichkeit ad\u00e4quatere Ans\u00e4tze f\u00fcr die Situation zu finden. Dies kann nat\u00fcrlich nur in Zusammenarbeit mit den malischen Partner*innen gelingen. Wichtig f\u00fcr den Prozess ist es, dass geplante Reformen tats\u00e4chlich umgesetzt und nicht weiter verschoben werden. Denn, es mangelt vielfach nicht an Ans\u00e4tzen oder den Ideen f\u00fcr notwendigen Reformen, sondern an der Durchf\u00fchrung.     <\/p>\n\n<p>Hier obliegt es den internationalen Partner*innen Malis dies nachzuhalten und wenn notwendig an Bedingungen zu kn\u00fcpfen. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass die<br>umfangreichen Pl\u00e4ne und Ideen zur Verbesserung der Situation in Mali in die Tat umgesetzt werden. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Sicherheitslage in Mali verschlechtert sich kontinuierlich. Es ist klar, dass die Sicherheitsprobleme Malis nicht milit\u00e4risch gel\u00f6st werden k\u00f6nnen, sondern mit staatlichen Strukturen und Good Governance. Dies kann nur gemeinsam mit den malischen Partner*innen gelingen. Es mangelt aber nicht an Ideen oder gar Beschl\u00fcssen f\u00fcr notwendige Reformen, sondern an der Durchf\u00fchrung. 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