{"id":6838,"date":"2018-03-27T22:44:00","date_gmt":"2018-03-27T20:44:00","guid":{"rendered":"https:\/\/frient.de\/the-missing-peace\/"},"modified":"2025-01-21T16:23:00","modified_gmt":"2025-01-21T15:23:00","slug":"the-missing-peace","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/frient.de\/en\/artikel\/the-missing-peace\/","title":{"rendered":"The missing peace"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>\u201eInvesting in the upside\u201c: Junge Menschen als \u201ethe missing Peace\u201c anzuerkennen und in ihre positive Resilienz zu investieren sind die Hauptsagen der unabh\u00e4ngigen Progress Studie zur Resolution 2250 \u201eJugend, Frieden, Sicherheit\u201c. Mindestens 408 Millionen junge Menschen leben derzeit in von Konflikt betroffenen Kontexten. Ihr rechtlicher, politischer und gesellschaftlicher Status ist von Marginalisierung gepr\u00e4gt, wobei junge M\u00e4nner und Frauen auf sehr unterschiedliche Weise davon betroffen sind.  <\/strong><\/p>\n\n<p>Die im Dezember 2015 verabschiedete VN-Sicherheitsrats-Resolution 2250 \u201eYouth, Peace and Security\u201c ruft erstmals Staaten dazu auf, das Potential junger Menschen im Bereich Frieden und Sicherheit zu ber\u00fccksichtigen und zu f\u00f6rdern und sie als \u201echange agents\u201c zu begreifen. Die Resolution \u201eersucht den Generalsekret\u00e4r, eine Studie \u00fcber die positiven Beitr\u00e4ge Jugendlicher zu Friedensprozessen und zur Konfliktbeilegung durchf\u00fchren zu lassen, mit dem Ziel, wirksame Ma\u00dfnahmen auf lokaler, nationaler, regionaler und internationaler Ebene zu empfehlen\u201c. Nun ist die Kurzfassung der <a href=\"https:\/\/www.youth4peace.info\/system\/files\/2018-03\/Progress%20Study%20on%20Youth%2C%20Peace%20%26%20Security_A-72-761_S-2018-86_ENGLISH_0.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Global Progress Study 2250<\/a> am 23. M\u00e4rz unter Federf\u00fchrung von Graeme Simpson und einer Gruppe internationaler Expert\/innen ver\u00f6ffentlicht worden. 33 verschiedene Organisationen und insgesamt 4230 junge Menschen aus 44 L\u00e4ndern und 7 Regionen wurden in allen Phasen der Study ma\u00dfgeblich involviert und konsultiert.   <\/p>\n\n<p>Die Global Progress Study enth\u00e4lt konkrete, durch den partizipativen Prozess legitimierte, Empfehlungen, wie und durch wen die Resolution 2250 umgesetzt werden sollte. So weist die Studie zum Beispiel mehrfach darauf hin, dass die h\u00e4ufig bereits im Bereich der Gewalt-oder Terrorismuspr\u00e4vention unterst\u00fctzten (kurzfristigen) Bildungs- und Besch\u00e4ftigungsma\u00dfnahmen junge Menschen nicht allein davon abhalten sich gewaltvoll zu verhalten oder dazu bef\u00f6rdern zum Frieden beizutragen. Vielmehr kann davon ausgegangen werden, dass die Verletzung von Menschenrechten, wie Meinungsfreiheit oder Demonstrationsfreiheit sowie fehlende oder ungerechte Sozialsysteme, nicht aufgearbeitete traumatische Erlebnisse etc., Jugendliche mindestens genauso beeinflussen, wie die fehlenden Jobperspektiven. Ihre unter anderem aus diesen Erkenntnissen abgeleiteten Empfehlungen richten sich an staatliche und zivilgesellschaftliche Organisationen, Staaten und die Vereinten Nationen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eInvesting in the upside\u201c: Junge Menschen als \u201ethe missing Peace\u201c anzuerkennen und in ihre positive Resilienz zu investieren sind die Hauptsagen der unabh\u00e4ngigen Progress Studie zur Resolution 2250 \u201eJugend, Frieden, Sicherheit\u201c. Mindestens 408 Millionen junge Menschen leben derzeit in von Konflikt betroffenen Kontexten. 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