{"id":9183,"date":"2019-01-28T21:30:00","date_gmt":"2019-01-28T20:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/frient.de\/klimawandel-und-zivile-konfliktbearbeitung\/"},"modified":"2024-12-09T21:35:33","modified_gmt":"2024-12-09T20:35:33","slug":"klimawandel-und-zivile-konfliktbearbeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/frient.de\/en\/artikel\/klimawandel-und-zivile-konfliktbearbeitung\/","title":{"rendered":"Klimawandel und Zivile Konfliktbearbeitung"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>In der Agenda 2030 und den Leitlinien &#8220;Krisen verhindern, Frieden f\u00f6rdern, Konflikte bew\u00e4ltigen&#8221; hat sich die Bundesregierung verpflichtet, die Folgen des Klimawandels f\u00fcr friedliche Gesellschaften in den Blick zu nehmen. Nun ist eine ambitionierte sowie inklusive und universelle Umsetzung wichtig.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zunehmende W\u00fcstenbildung, Anstieg des Meeresspiegels, \u00dcberschwemmungen oder D\u00fcrre \u2013 weltweit werden immer mehr Menschen hiervon betroffen. Auch die Zahl extremer Wetterereignisse nimmt zu. Der damit einhergehende Verlust von Land und Ressourcen bedroht massiv die Lebensgrundlage vieler und hat Auswirkungen auf das Zusammenleben von Gesellschaften. Bereits heute geh\u00f6ren Konflikte \u00fcber die Nutzung von Land und Ressourcen zu den Hauptfaktoren f\u00fcr gewaltsame Auseinandersetzungen. So beschreibt der&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.pathwaysforpeace.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pathways for Peace<\/a>&nbsp;Bericht der Weltbank und Vereinten Nationen (VN), dass 40-60% aller innerstaatlichen bewaffneten Konflikte in den letzten 60 Jahren durch Konflikte um nat\u00fcrliche Ressourcen entweder ausgel\u00f6st, finanziert oder aufrechterhalten wurden. Mit zunehmendem Klimawandel und einer gleichzeitig steigenden Weltbev\u00f6lkerung, h\u00f6heren Lebensstandards und damit steigendem Ressourcenverbrauch nimmt der Druck auf diese begrenzt verf\u00fcgbaren Ressourcen zu. Klimawandel wirkt wie ein Risikobeschleuniger (<a href=\"https:\/\/www.adelphi.de\/en\/publication\/new-climate-peace-%E2%80%93-taking-action-climate-and-fragility-risks\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">threat multiplier<\/a>). Auf der Grundlage von existierenden Problemen wie Exklusion, Diskriminierung, Ungleichheit und Armut erh\u00f6ht sich so die Wahrscheinlichkeit von Instabilit\u00e4t und gesellschaftlichen Spannungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Braucht die Welt deshalb eine Politik, die auf Abschottung, Abwehr und Konfrontation setzt, um klimainduzierten Konflikten und Migration zu begegnen? Oder muss diesen Szenarien nicht viel mehr mit Kooperation, politisch-diplomatischen, friedensf\u00f6rdernden und konfliktbearbeitenden Mitteln begegnet werden? Dass Kooperation und friedensf\u00f6rdernde Vorgehensweisen zwingend notwendig sind, ist aus unserer Sicht besonders ersichtlich bei Klima und Konflikt \u2013 und das gilt auf allen Ebenen, sowohl multilateral, als auch regional und lokal.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mit einer globalen Agenda und nationalen Leitlinien Klima und Frieden verbinden<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die von den Vereinten Nationen verabschiedete&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.un.org\/sustainabledevelopment\/sustainable-development-goals\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Agenda 2030<\/a>&nbsp;hat dies erkannt: Sie nimmt mit 17 Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals\/SDGs) diese globalen Probleme bereits in den Blick und wurde verabschiedet, um eine bessere Zukunft f\u00fcr alle in einer friedlicheren Welt zu sichern. Dabei steht zwar jedes Ziel f\u00fcr sich und benennt eine globale Herausforderung \u2013 allerdings kann ein Einsatz im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung nur unter Ber\u00fccksichtigung der Interdependenzen der unterschiedlichen Aspekte wirken. Kooperationen \u00fcber sektorale Grenzen hinweg sind erforderlich \u2013 ganz besonders auch im Klima-, Ressourcen- und Friedensbereich. So h\u00e4ngt etwa das \u201eKlimaziel\u201c SDG 13 eng mit dem Ziel 2 gegen Hunger und f\u00fcr Schutz und Sicherung des Zugangs zu Land und Ressourcen zusammen. Ebenso steht es in Verbindung mit dem Ziel 16, das f\u00fcr Gerechtigkeit f\u00fcr alle, inklusive Institutionen und gute Regierungsf\u00fchrung steht und friedensf\u00e4hige Gesellschaften st\u00e4rken und f\u00f6rdern soll. Im Sinne der Agenda 2030 ist also auf Zusammenarbeit und die St\u00e4rkung von Kooperations- und Friedenspotentialen zu setzten, anstatt auf Konfrontation.<\/p>\n\n\n\n<p>Die 2017 verabschiedeten Leitlinien der Bundesregierung&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/blob\/283636\/d98437ca3ba49c0ec6a461570f56211f\/leitlinien-krisenpraevention-konfliktbewaeltigung-friedensfoerderung-dl-data.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eKrisen verhindern, Frieden f\u00f6rdern, Konflikte bew\u00e4ltigen\u201c<\/a>&nbsp;geben diesen Weg ebenfalls vor. So will die Bundesregierung etwa die Vulnerabilit\u00e4t gegen\u00fcber den Auswirkungen des Klimawandels verringern. Insbesondere im Fall klimabedingter Krisen sollen die Folgen f\u00fcr die Zivilbev\u00f6lkerung durch eine lokale F\u00f6rderung der Grundsicherung vermindert werden. Die Leitlinien verdeutlichen, dass nachhaltige Lebens- und Zukunftsperspektiven in Krisenregionen geschaffen werden m\u00fcssen. Das trifft auch auf klimainduzierte Krisen zu.<\/p>\n\n\n\n<p>Die entwicklungspolitische Friedensarbeit zu Land- und Ressourcen, Konfliktsensibilit\u00e4t und Friedensf\u00f6rderung kann hier aus vielen Erfahrungen sch\u00f6pfen und wichtige Aspekte einbringen:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>St\u00e4rkung der zivilen Konfliktbearbeitung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Um mit den Auswirkungen des Klimawandels und den damit verbundenen Ressourcenkonflikten umgehen und (neue) Gewalt verhindern zu k\u00f6nnen, kommt es darauf an, die Voraussetzungen f\u00fcr eine gewaltfreie Bearbeitung dieser Konflikte zu schaffen und sicherzustellen. Dazu geh\u00f6ren neben der Sicherstellung rechtlicher Rahmenbedingungen und M\u00f6glichkeiten der juristischen Kl\u00e4rung von Streitigkeiten auch die St\u00e4rkung lokaler Schlichtungsmechanismen, Dialog und Mediation.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Konflikt- und gendersensible Anpassung an den Klimawandel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Folgen des Klimawandels sollten bei krisenpr\u00e4ventiven Ma\u00dfnahmen, wie z.B. Krisenfr\u00fchwarnmechanismen, viel st\u00e4rker ber\u00fccksichtigt werden. Dar\u00fcber hinaus m\u00fcssen f\u00fcr Klimaschutz- und Klimaanpassungsma\u00dfnahmen die (potenziellen) Konfliktdynamiken und \u2013 akteure des spezifischen Kontextes angeschaut und konfliktsensibel in die Planung integriert werden. So k\u00f6nnen Risiken und negative Wirkungen reduziert oder vermieden und pr\u00e4ventive Ma\u00dfnahmen identifiziert werden. Dabei m\u00fcssen die Klimafolgen und ihre jeweiligen Auswirkungen auf spezifische Gruppen in den Blick genommen werden. Zu diesen spezifisch Betroffenen geh\u00f6ren oft bereits marginalisierte Bev\u00f6lkerungsgruppen wie etwa Indigene, Wanderhirten oder Landlose. Landverluste und Konflikte wirken sich auf Frauen und M\u00e4nner unterschiedlich aus, so dass eine genderspezifische Analyse der Klimafolgen aus Sicht der unterschiedlichen betroffenen Gruppen unverzichtbar ist.\u00a0<a href=\"https:\/\/www.adelphi.de\/en\/publication\/need-conflict-sensitive-adaptation-climate-change\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ma\u00dfnahmen<\/a>\u00a0d\u00fcrfen nicht erneut zu Einschr\u00e4nkungen, Diskriminierung, Marginalisierung, Ungleichheit oder Spaltung der Gesellschaft f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Niemanden zur\u00fccklassen &#8211; Gestaltung von inklusiven und partizipativen (Aushandlungs- und Entscheidungs-) Prozessen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine wesentliche Erkenntnis aus den Verhandlungen zur Agenda 2030 ist die Notwendigkeit alle Bev\u00f6lkerungsgruppen in Transformationsprozesse inklusiv einzubeziehen. Dies trifft besonders f\u00fcr die Kontexte zu, in denen ein Teil der Bev\u00f6lkerung (h\u00e4ufig z\u00e4hlen dazu auch Frauen, Kinder, Jugendliche) nur ein geringes bis kein Mitspracherecht haben. F\u00fcr eine friedliche Transformation ist dies jedoch eine Grundvoraussetzung, da die jeweiligen gew\u00e4hlten, repr\u00e4sentativen oder administrativen Vertreter*innen nicht immer im Interesse aller handeln (k\u00f6nnen). Aushandlungsprozesse zur Klimaanpassung, -schutz und -kompensation m\u00fcssen dies ber\u00fccksichtigen. Zielf\u00fchrend ist ein vertrauensvoller Rahmen, ausreichend Zeit und Flexibilit\u00e4t, um auch Menschen in eher schwer zug\u00e4nglichen Regionen konflikt- und kultursensibel zu beteiligen. Dabei ist es wichtig, Gemeinschaften nicht als homogene Einheiten wahrzunehmen. H\u00e4ufig sind jene sozialen Gruppen, die bislang nicht beteiligt wurden, auch die, deren Beteiligungskapazit\u00e4ten weniger ausgepr\u00e4gt sind. Somit muss sichergestellt sein, dass alle Gruppen gleicherma\u00dfen Kapazit\u00e4ten und M\u00f6glichkeiten haben, sich zu beteiligen. Die Herstellung von Vertrauen in polarisierten, fragmentierten Gesellschaften und fragilen Kontexten ist ein schwieriger Prozess, der mehr Zeit und h\u00e4ufig auch den Einbezug unparteilicher Vermittler ben\u00f6tigt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Handlungsspielr\u00e4ume zivilgesellschaftlicher Akteure wahren, Machtasymmetrien in den Blick nehmen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Klimainduzierte Ressourcenkonflikte sind gleichzeitig verbunden mit Interessenskonflikten zwischen unterschiedlichen sozialen Gruppen \u2013 vielfach zwischen lokal Betroffenen und einer politisch wie wirtschaftlich sehr viel st\u00e4rkeren Elite. Weitere Konfliktparteien sind oftmals nationale Regierungsstellen und international agierende Akteure, wie transnationale Wirtschaftsunternehmen. Betroffene sowie Umwelt- und Landrechtaktivist*innen, die sich gegen eine aus ihrer Sicht ungerechte Klimapolitik wenden, werden h\u00e4ufig kriminalisiert und erfahren Gewalt.\u00a0<a href=\"https:\/\/old.frient.de\/publikationen\/dokument\/?tx_ggfilelibrary_pi1%5Bcontainer%5D=525&amp;tx_ggfilelibrary_pi1%5Baction%5D=show&amp;cHash=c05fdc26bd6fa405b718e2094d06246e\">Handlungsspielr\u00e4ume f\u00fcr Friedensakteure schrumpfen<\/a>. Diesem Trend muss auch in diesem Kontext begegnet werden, denn ohne kritische Stimmen ist nachhaltige Konfliktbearbeitung und Friedensf\u00f6rderung nicht m\u00f6glich. Diese Stimmen m\u00fcssen in\u00a0<a href=\"https:\/\/old.frient.de\/blog\/post\/?tx_ggblog_pi2%5Bblog%5D=1&amp;tx_ggblog_pi2%5Bpost%5D=115&amp;tx_ggblog_pi2%5Baction%5D=show&amp;tx_ggblog_pi2%5Bcontroller%5D=Post&amp;cHash=ace9aada38425c5454d475abcd6299fc\">Multi-Akteurs-Formaten<\/a>\u00a0zu Ressourcenkonflikten, nachhaltiger Entwicklung und Wirtschaft eine wichtige Rolle spielen. Sollten vorhandene Machtasymmetrien dem entgegenstehen, muss diese Beteiligung proaktiv durch entsprechende Mechanismen oder spezifische Formate begleitet und erm\u00f6glicht werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rechtliche Grundlagen schaffen, umsetzen, durchsetzen und auf Bestehendes aufbauen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr eine klimabedingte, gesellschaftliche Transformation m\u00fcssen rechtliche Grundlagen, legitime Politiken und Rahmenbedingungen geschaffen bzw. angepasst werden. Diese m\u00fcssen sowohl dem Schutz der Umwelt und des Klimas dienen als auch gleichzeitig die Rechte der lokalen Bev\u00f6lkerung wahren und gew\u00e4hrleisten sowie Ausgleich f\u00fcr klimainduzierte Verluste schaffen. Dazu z\u00e4hlt auch die Sicherung von Landrechten und der Zugang zu nat\u00fcrlichen Ressourcen. Internationale Konventionen und Menschenrechtsverpflichtungen der Vereinten Nationen geben einen Rahmen vor. Auch auf Freiwilligkeit beruhende menschenrechtsbasierte Leitlinien wie etwa die 2012 vom Weltern\u00e4hrungskommittee der VN verabschiedeten\u00a0<a href=\"http:\/\/www.fao.org\/cfs\/home\/activities\/vggt\/en\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eFreiwilligen Leitlinien f\u00fcr die verantwortungsvolle Verwaltung zur Nutzung von Land, Fischgr\u00fcnden und W\u00e4ldern (VGGT)\u201c<\/a>\u00a0sind f\u00fcr den Klimabereich anwendbar. Sie bieten wichtige Ankn\u00fcpfungspunkte f\u00fcr eine menschenrechtsorientierte Ressourcenpolitik &#8211; und weisen auf die jeweils spezifische Verantwortung aller nationalen wie internationalen Akteure hin.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Last but not least: Verantwortung \u00fcbernehmen und f\u00fcr Pr\u00e4vention von Gewalt einstehen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gerade die Klimawandel induzierenden Politiken der Industrie- und Schwellenl\u00e4nder sind ausschlaggebend f\u00fcr die Konfliktszenarien der Zukunft. Dar\u00fcber hinaus tragen Industrie- und Wachstumsgesellschaften mit ihrem Lebensstil und Ressourcenverbrauch massiv zum Klimawandel bei. Staaten sind f\u00fcr die klimasch\u00e4dlichen aber auch konfliktversch\u00e4rfenden Folgesch\u00e4den ihrer Politiken verantwortlich. Aber auch Wirtschaftsunternehmen und ihre Finanziers (Banken sowie auch Entwicklungsbanken), die lokal und international agieren und investieren, m\u00fcssen \u2013 auch f\u00fcr Folgesch\u00e4den \u2013 Verantwortung \u00fcbernehmen oder auf ihre menschenrechtlichen Verpflichtungen hingewiesen und zur Verantwortung gezogen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wirtschafts- und Politikans\u00e4tze werden dahingehend zu \u00fcberpr\u00fcfen sein, inwieweit sie einerseits den Klimawandel beeinflussen und andererseits zu Frieden und der Verhinderung weiterer Gewalt und Konflikteskalation beitragen. Auseinandersetzungen und Interessenskonflikte werden zwangsl\u00e4ufig auf uns alle zukommen, es ist jedoch im Interesse der meisten Menschen auf dieser Welt, dass diese friedlich und nachhaltig gel\u00f6st werden k\u00f6nnen. Denn die (Folge-) Kosten von Gewaltkonflikten sind in jedem Fall h\u00f6her als die Kosten f\u00fcr Pr\u00e4vention. Insofern w\u00e4re das Aufhalten des Klimawandels, das Einhalten der Klimaziele auch eine wichtige Grundvoraussetzung f\u00fcr eine gelungene Friedenspolitik.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Agenda 2030 und den Leitlinien hat sich die Bundesregierung verpflichtet, die Folgen des Klimawandels f\u00fcr friedliche Gesellschaften in den Blick zu nehmen. Nun ist eine ambitionierte sowie inklusive und universelle Umsetzung wichtig.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Dieser Beitrag gibt ausschlie\u00dflich die Meinung der Autorinnen wieder. Die Verantwortung f\u00fcr den Inhalt liegt bei den Autorinnen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Der Beitrag wurde erstmals als Printversion&nbsp;im&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.friedenskooperative.de\/friedensforum\/ausgaben\/1-2019-klimawandel-krieg-und-frieden#node-16135\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Friedesforum, Ausgabe 1\/2019 &#8220;Klimawandel, Krieg und Frieden&#8221;<\/a>&nbsp;ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Agenda 2030 und den Leitlinien &#8220;Krisen verhindern, Frieden f\u00f6rdern, Konflikte bew\u00e4ltigen&#8221; hat sich die Bundesregierung verpflichtet, die Folgen des Klimawandels f\u00fcr friedliche Gesellschaften in den Blick zu nehmen. Nun ist eine ambitionierte sowie inklusive und universelle Umsetzung wichtig. 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