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FriEnt trauert um Jochen Steinhilber 

Wir nehmen mit tiefer Trauer Abschied von Jochen Steinhilber. Sein Tod hinterlässt eine große Lücke in der Welt der internationalen Zusammenarbeit und Krisenprävention.
Foto (c): Janine Schmitz/photothek.de

Die Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung (FriEnt) nimmt mit tiefer Trauer Abschied von Jochen Steinhilber, der am 21. März 2026 im Alter von 55 Jahren verstorben ist. Der Tod von Jochen Steinhilber hinterlässt eine große Lücke in der Welt der internationalen Zusammenarbeit und Krisenprävention. Als außergewöhnlicher Mitstreiter, Vordenker und früheres Mitglied im Lenkungsausschuss von FriEnt prägte er maßgeblich die Arbeit und die Werte der Organisation. 

Steinhilber war zuletzt als Leiter des Referats für Globale Politik und Entwicklung bei der Friedrich-Ebert-Stiftung tätig, einer Mitgliedsorganisation von FriEnt. 2022 wechselte er ins Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), wo er als Abteilungsleiter einen bleibenden Einfluss auf die strategische Ausrichtung und die Arbeit des Ministeriums hatte. In dieser Funktion setzte er sich intensiv für die Förderung von nachhaltigem Frieden, sozialer Gerechtigkeit und der Entwicklung starker Institutionen weltweit ein. 

„Ich habe Jochen Steinhilber als engagierten Mitstreiter im Lenkungsausschuss von FriEnt kennen- und schätzen gelernt. Mit scharfem Geist und klarer Haltung lebte er die Überzeugung, dass nachhaltiger Frieden nur auf der Grundlage von Gerechtigkeit entstehen kann“, sagte Silke Pfeiffer, Ko-Vorsitzende des Lenkungsausschusses von FriEnt. „Er war eine Stimme der Vernunft und der Menschlichkeit, die uns fehlen wird. Als vertrauensvoller Partner und Unterstützer der Idee hinter FriEnt war sein Wirken von großer Bedeutung für unsere Arbeit.“ 

Steinhilber war bekannt für seine unerschütterliche Überzeugung, dass Krisenprävention, Entwicklungszusammenarbeit und internationale Solidarität zentrale Elemente einer friedlichen und gerechteren Welt sind. Sein Engagement für diese Werte setzte er sowohl in der Theorie als auch in der Praxis um und hinterließ ein bleibendes Erbe in der internationalen Friedens- und Entwicklungsarbeit. 

Sein Tod ist ein großer Verlust für alle, die mit ihm zusammenarbeiteten und ihn als Partner und Freund schätzten. FriEnt wird Jochen Steinhilber als engagierten und visionären Mitstreiter in Erinnerung behalten, dessen Lebenswerk auch weiterhin als Vorbild und Inspiration für das Arbeiten von FriEnt dient. 

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