Wonach suchen Sie?

Aktuelles

Kommentar zur EKD-Friedensdenkschrift 2025

Dr. phil. Theodor Ziegler betrachtet sie kritisch
ussr | iStock

Die Friedensdenkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) 2025 wurde im November unter dem Titel „Welt in Unordnung – Gerechter Friede im Blick“ veröffentlicht.

Sie beschreibt, wie sich die evangelische Friedensethik weiterentwickelt, um sowohl dem Ideal christlicher Gewaltfreiheit als auch den heutigen sicherheitspolitischen Herausforderungen gerecht zu werden. Die Denkschrift hält am Leitbild des „Gerechten Friedens“ fest und betont zugleich die staatliche Verantwortung, Menschen vor Gewalt zu schützen. Sie hat aber auch einige kritische Stellungnahmen und Debatten mit sich gezogen:

Unter anderem hat Dr. phil. Theodor Ziegler, Religionspädagoge vom Ökumenischen Institut für Friedenstheologie, einen Kommentar aus christlich-pazifistischer Sicht verfasst. In seinem Kommentar geht er kritisch auf inhaltliche Beispiele aus der Denkschrift ein. Seine ganze Kritik kann hier nachgelesen werden. Weitere Kommentare und Stellungnahmen finden sich unter „Referenzen“.

Teilen
Autor
Kontaktieren Sie uns
Haben Sie Fragen zu diesem Artikel oder möchten Sie das FriEnt-Team kontaktieren?

Verwandte Artikel

[tag_names_card]
Die Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung (FriEnt) hat ihre Webseite grundlegend neugestaltet. Mit klarer thematischer Struktur, vereinfachter Navigation und modernem, zugänglichem Design wird die Arbeit des Netzwerkes jetzt noch sichtbarer und leichter zugänglich – für Fachleute ebenso wie für alle, die sich für friedens- und entwicklungspolitische Themen interessieren. Wie bisher ist die Webseite sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch verfügbar.
[tag_names_card]
Seit September 2026 verstärkt Peer Krumrey das FriEnt-Team als Entsandter der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES). Er ist Referent für Frieden und Sicherheit im Referat Globale und Europäische Politik der FES und arbeitet bei FriEnt insbesondere zu Frieden und Sicherheit sowie Frieden und Entwicklung.
[tag_names_card]
Am 26. August diskutierten Fachleute aus Nigeria und Deutschland in Berlin im Rahmen der FriEnt-Reihe Forgotten Conflicts Ursachen und Folgen der Gewalt in Nigerias Nordwesten und in der Region Middle Belt. Die Diskussion stellte die Annahme infrage, die Gewalt sei in erster Linie religiös motiviert, und richtete den Blick stattdessen auf Faktoren wie Klimastress, Landknappheit, schwache staatliche Strukturen und schwindende Lebensgrundlagen sowie auf die Bedeutung lokal verankerter Friedensarbeit.
[tag_names_card]
Der Katholikentag in Würzburg hat gezeigt: Frieden, Sicherheit und Entwicklung gehören zusammen. Im Gespräch erläutert Dorothee Klüppel, Mitglied im Lenkungsausschuss von FriEnt und Abteilungsleiterin Afrika/Nahost bei Misereor, warum Sicherheit mehr ist als militärische Stärke, weshalb Gerechtigkeit, Demokratie und internationale Zusammenarbeit zentrale Voraussetzungen für nachhaltigen Frieden sind und welche besondere Rolle kirchliche Akteure dabei spielen – gerade in Zeiten von Aufrüstung und geopolitischen Spannungen.

Verwandte Artikel