Wonach suchen Sie?

Wonach suchen Sie?

Mehr Frieden durch strukturbildende Übergangshilfe

Neues Themenblatt des BMZ
BMZ
Konfliktsensibilität
Gemeinsam lernen: Trainings für Jugendliche stärken den sozialen Zusammenhalt im Irak | Kevin McElvaney | GIZ

Frieden in Krisenkontexten nachhaltig zu fördern ist eine der zentralen Herausforderungen der internationalen Gemeinschaft. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) stellt sich dieser und stärkt mit der strukturbildenden Übergangshilfe „Friedliches und inklusives Zusammenleben“ 

Mit dem neuen Themenblatt dazu (DeutschEnglisch und Französisch) unterstützt das BMZ seine Umsetzungspartner, Vorhaben friedensfördernd zu planen und durchzuführen.  

Für mehr Frieden muss der soziale Zusammenhalt in der Bevölkerung während und nach Krisen gestärkt werden.  Das Ziel ist, Bevölkerungsgruppen und lokale Strukturen zu befähigen, Konflikte und ihre Ursachen lokal, zielgruppennah und friedlich zu bearbeiten.  

Drei Schritte sind für Umsetzungspartner zu beachten: 

1.) Die Grundlage bildet eine Friedens- und Konfliktanalyse (PCA).  

2.) Alle Vorhaben werden mindestens konfliktsensibel gestaltet.  

3.) Um die soziale Kohäsion in Krisenkontexten nachhaltig zu stärken, müssen Vorhaben direkte friedensfördernde Maßnahmen umsetzen. 


„Friedliches und inklusives Zusammenleben“ ist eines der vier Handlungsfelder der strukturbildenden Übergangshilfe des BMZ

 Die Umsetzungspartner kombinieren Maßnahmen aus verschiedenen Sektoren, um die Resilienz von Menschen und lokalen Strukturen zur Krisenbewältigung zu stärken. 

Autor

No authors assigned to this post.

Referenzen

Verwandte Artikel

Der Katholikentag in Würzburg hat gezeigt: Frieden, Sicherheit und Entwicklung gehören zusammen. Im Gespräch erläutert Dorothee Klüppel, Mitglied im Lenkungsausschuss von FriEnt und Abteilungsleiterin Afrika/Nahost bei Misereor, warum Sicherheit mehr ist als militärische Stärke, weshalb Gerechtigkeit, Demokratie und internationale Zusammenarbeit zentrale Voraussetzungen für nachhaltigen Frieden sind und welche besondere Rolle kirchliche Akteure dabei spielen – gerade in Zeiten von Aufrüstung und geopolitischen Spannungen.
Wie kann der Humanitarian-Development-Peace (HDP) Nexus angesichts wachsender Krisen, knapper Ressourcen und geopolitischer Spannungen wirksam umgesetzt werden? Lena Pönisch von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) stellt die zentralen Erkenntnisse eines internationalen Reflexionsprozesses vor und zeigt, warum es heute vor allem bessere politische, institutionelle und finanzielle Rahmenbedingungen braucht, um gemeinsame Wirkung in Krisenkontexten zu erzielen.
Die Klimazwischenverhandlungen (SB64) in Bonn endeten mit ernüchternden Ergebnissen. Klimagerechtigkeit war in vielen Gesprächen und Verhandlungsrunden ein zentrales Thema, doch Fragen rund um die Klimafinanzierung verhinderten eine Einigung. Die Verhandlungen über das globale Anpassungsziel müssen beispielsweise wieder bei null beginnen. Der Nexus von Klima, Frieden und Sicherheit blieb in den Verhandlungen sowie in der von der türkischen COP31-Präsidentschaft vorgestellten Aktionsagenda weitgehend unberücksichtigt.
Im Rahmen der UN-Klimaverhandlungen, den sogenannten June Climate Meetings der Nebenorgane der UNFCCC (SB64) in Bonn, schilderte Mrinal Kanti Tripura, Direktor der Maleya Foundation in Bangladesch, wie sich der Klimawandel auf indigene Personen im östlichen Himalaya auswirkt. Im Interview erläutert er, warum die Folgen des Klimawandels nicht nur Lebensgrundlagen, sondern auch Kultur und traditionelles Wissen bedrohen – und warum die Stimmen indigener Gemeinschaften in den Klimaverhandlungen Gehör finden müssen.

Verwandte Artikel