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Nervenprobe beim Auftakt

Das diesjährige FriEnt-Peacebuilding Forum startete mit technischer Panne bei Microsoft
PBF2021 Virtual Session Keywords

Die 26 Virtual Sessions des laufenden FriEnt Peacebuilding Forums boten ein vielfältiges Themenspektrum. Expert*innen aus insgesamt 54 Ländern nahmen an den Workshops teil. Die virtuelle Konferenz folgt nun ab dem 5. Mai.

27. April, 13.35 Uhr Europäische Sommerzeit. Die Konferenzplattform Microsoft Teams reagiert nicht. Angespannte Protagonist*innen des FriEnt Peacebuilding Forums fahren nervös Rechner runter, schalten sie wieder an, rufen ihre IT an, schreiben E-Mails. Teilnehmer*innen in aller Welt trennen und verbinden sich neu mit dem Internet. MS Teams bleibt eingefroren. Das FriEnt-Peacebuilding Forum 2021 startet mit einem nervenzerreißenden Auftakt. Europaweit ist die Microsoft Konferenz-Plattform MS Teams ausgefallen. Aber gegen 13.50 Uhr können sich alle Beteiligten in MS Teams einwählen. Planmäßig um 14 Uhr beginnen die Virtual Sessions des diesjährigen FriEnt Peacebuilding Forums.

Der Schlüssel ist Vertrauen

An den insgesamt 26 Virtual Sessions nahmen vom 27. bis zum 29. April durchschnittlich 40 Expert*innen aus insgesamt 54 Ländern teil. 34 Organisationen aus aller Welt hatten als Hosts die Sessions konzipiert und organisiert. 120 Referent*innen und Moderator*innen gaben Inputs und bestritten die Diskussionen. Die thematische Bandbreite reichte von europäischer Friedenspolitik über Diskriminierung von Frauen im Sudan bis zum Teufelskreis von Korruption und Konflikt. Bei aller Unterschiedlichkeit fand sich ein übergreifendes Motiv immer wieder: der Erfolg von Friedensförderung hängt häufig von Vertrauensbeziehungen zwischen Menschen und Organisationen ab.

Dieser Gedanke wird am 5. und 6. Mai auf der zentralen Konferenz des FriEnt Peacebuilding Forums wieder aufgenommen. In fünf Plenary Sessions sowie experimentellen Breakout-Rooms werden Expert*innen neue Wege aufzeigen, wie Partnerschaften umgesetzt, bestehende Realitäten in Politik übersetzt und neue Partner*innen gewonnen werden können. Die zentrale Konferenz wird per Live-Stream übertragen, einem nächsten Ausfall von MS Teams sieht das FriEnt-Team vollkommen entspannt entgegen. (KJ)

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