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Neue Vertreterin der Friedrich-Ebert-Stiftung im FriEnt-Team

Mit Tina Blohm verstärkt eine neue Vertreterin der Friedrich-Ebert-Stiftung das FriEnt-Team. Sie bringt sehr viel internationale Erfahrung mit.

Tina Blohm studierte Internationale Beziehungen mit den Schwerpunkten Menschenrechte und Konfliktforschung in Dresden, Cambridge (Massachusetts) und London. Für ihre Masterarbeit forschte sie zu Demobilisierung und Reintegration in Liberia und arbeitete im Anschluss als Forschungsassistentin an der Stiftung für Wissenschaft und Politik (SWP). Am Deutschen Institut für Entwicklungszusammenarbeit (DIE, heute IDOS) recherchierte sie im Rahmen einer Länderarbeitsgruppe die entwicklungspolitischen Beiträge zur afrikanischen Friedens- und Sicherheitsarchitektur. Von 2008 bis 2011 und von 2015 bis 2017 arbeitete sie in Kabul, Afghanistan. Hier war sie zunächst für die FES als Büroleiterin im Einsatz. Anschließend war sie als politische Beraterin für die Mission der Vereinten Nationen in Afghanistan (UNAMA) und bei der NATO Mission Resolute Support tätig. Außerdem arbeitete sie als integrierte Expertin im High Peace Council und afghanischen Innenministerium. In ihren zwei Jahren bei den Vereinten Nationen fokussierte sie sich auf Konfliktmediation, lokale Friedensinitiativen und regionale Konfliktdynamiken.

Zwischen 2012 und 2014 lebte sie in London, wo sie an der London School of Economics and Political Science (LSE) als Executive Manager arbeitete und zu neuen Eliten im Afghanischen Staatsapparat forschte. Von 2017 bis 2021 leitete sie das Büro der FES in Dhaka, Bangladesch. Seit September 2021 ist sie Referentin im Referat für Globale und Europäische Politik der Abteilung Internationale Zusammenarbeit in der FES. Hier betreute sie ein Jahr lang den Themenbereich Handel und Entwicklungsfinanzierung, bevor sie auf den Posten als FriEnt-Entsandte wechselte.

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