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Vielfach verflochtene Konfliktursachen

Politikpodcast des Deutschlandfunks zur Situation im Nahen Osten
Europäische Union (EU)
Globale Partnerschaften
Matt Botsford I Unsplash

11 Tage dauerte der jüngste gewaltsame Konflikt im Nahen Osten. Am 21. Mai einigten sich die israelische Regierung und die radikal-islamische Hamas auf eine „Feuerpause“, vermittelt von Ägypten. In Kairo und Tel Aviv verhandeln Diplomaten jetzt weiter. Es gibt Hoffnung auf eine politische Lösung. Der Nahost-Experte Benjamin Hammer aus dem ARD Studio in Tel Aviv erklärt die vielfach miteinander verflochtenen Konfliktursachen, die für einen nachhaltigen Frieden entwirrt werden müssten.

Tel Aviv im Raketenhagel. Massive Schläge der israelischen Armee in Gaza. Rechtsextreme Siedler in Ost-Jerusalem, Szenen der Gewalt in Ost-Jerusalem und auf dem Tempelberg sowie Ausschreitungen arabischer Israelis. Schon die Beschreibung von Konfliktlinien und Ursachen der Eskalation ist eine Herausforderung für Journalisten. Der Nahost-Korrespondent Benjamin Hammer analysiert im Podcast vom 14. Mai die Vorgeschichte der jüngsten Eskalation und die Spannungen innerhalb der israelischen Gesellschaft. Er rückt aber auch die Wahrnehmungen des Konflikts in Deutschland und Europa sowie die schwierige Rolle der Medien in den Blick. Im Podcast diskutiert er mit Klaus Remme und Stephan Detjen aus dem Hauptstadt-Studio in Berlin.

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