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Veranstaltung zu messbaren zivilen Planzielen
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In einem Fachgespräch der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung entwickelten Expert*innen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Praxis erste Empfehlungen für messbare Ziele in der Friedensförderung und Konfliktbearbeitung.

„Krisenprävention weiterdenken – Welche zivilen Planziele brauchen wir um Deutschlands Rolle in der Konfliktbearbeitung und Friedensförderung zu stärken?“ Diese Frage haben wir am 2. Februar in einem Online-Fachgespräch mit Expert*innen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Praxis diskutiert und gemeinsam erste Ideen für konkrete Planziele entwickelt.

Die Dokumentation dieses Fachgesprächssowie „Erste Empfehlungen für zivile Planzieleder Bundesregierung“ sind nun erschienen. Bei den Empfehlungen handelt es sich um erste Überlegungen, wie zivile Planziele aussehen müssten um zivile Konfliktbearbeitung und Friedensförderung zu stärken und ihre Potenziale besser nutzbar zu machen. Zum Beispiel müssten verlässlich und schnell Personal sowie finanzielle Mittel für zivile Krisenprävention bereitgestellt werden.

Die Empfehlungen stärken und konkretisieren bestehende Schwerpunkte der deutschen Krisenprävention sowohl quantitativ als auch qualitativ. Damit wird die Infrastruktur für Krisenprävention und zivile Konfliktbearbeitung ausgebaut und wirkungsvoller. Damit die politischen Instrumente verlässlich und schnell eingesetzt werden können müssen die zivilen Planziele die Autonomie der Akteure vor Ort respektieren und unterstützen, auf mehreren
Ebenen wirken (Staat – Zivilgesellschaft – europäische und internationale Politikprozesse) sowie Antirassismus, Diversität und Dekolonisierung fördern. Zudem gilt es die Zusammenarbeit der Ressorts und die friedenspolitische Kohärenz zu stärken. Die Planziele beziehen sich auf den Zeitraum bis 2029 (Ende der nächsten Legislaturperiode).

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