Wonach suchen Sie?

Wonach suchen Sie?

Eine Welt ohne Hunger in einer Welt voller Konflikte

Agenda 2030
Ernährungssicherheit
Internationaler Friedenstag
Veranstaltung
Brot für die Welt
FES
FriEnt
Die Podiumsdiskussion zum Internationalen Friedenstag 2014 nahm den Zusammenhang zwischen Friedensförderung und Ernährungssicherung in den Blick.

Unsere Welt ist voller Konflikte und Millionen Menschen hungern. Diese Erkenntnis ist nicht neu, aber leider immer noch allzu wahr. Die Vereinten Nationen, deren oberstes Ziel die Förderung von Frieden und Sicherheit ist, haben sich verpflichtet, den Hunger weltweit zu bekämpfen. Das erste der acht Millenniumsentwicklungsziele (Millennium Development Goals, MDGs) fordert daher die „Beseitigung der extremen Armut und des Hungers“. Dieses Ziel wurde in den vergangenen Jahren mancherorts erreicht, andernorts scheiterte man jedoch kläglich. In vielen Ländern, in denen Hunger weit verbreitet und das Risiko von Hungerkatastrophen besonders hoch ist, erleben die Menschen häufig auch massive gewaltsame Konflikte und einen Zusammenbruch jeglicher Versorgungsleistungen.

Vor diesem Hintergrund nahm die Podiumsdiskussion zum Internationalen Friedenstag 2014 den Zusammenhang zwischen Friedensförderung und Ernährungssicherung in den Blick. Sie ging den Fragen nach, welche Rolle die Ernährungssicherung in Ländern spielt, die vor Kurzem einen gewaltsamen Konflikt beendet haben, und in welchen Spannungsfeldern sie sich bewegt. Diskutiert wurde auch, wie Ernährungssicherung zur Förderung von Frieden und wie umgekehrt Friedensförderung zur Ernährungssicherung beitragen kann.

Seit vielen Jahren laden Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst, die Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung (FriEnt) und die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) im Rahmen des Bonner Programms zum Internationalen Tag des Friedens zu einer Podiumsdiskussion ein. Sie widmet sich in jedem Jahr aktuellen und strukturellen Fragen der Friedensförderung an der Schnittstelle zur Entwicklungszusammenarbeit. Am 21. September 2014 diskutierten Dr. Wolfgang Jamann, Geschäftsführer der Welthungerhilfe, Ralf Südhoff, Leiter des Berliner Büros des Ernährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP), und Dr. Imme Scholz, stellvertretende Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE), die praktischen Herausforderungen der Ernährungssicherung, mit denen Hilfsorganisationen konfrontiert sind. Ihr Blick richtete sich dabei auf Konflikt und Nachkriegssituationen sowie auf fragile Staaten. Zudem betrachteten sie die strukturellen Rahmenbedingungen von Ernährungssicherung und Friedensförderung aus einer globalen Perspektive.

Eine Welt ohne Hunger in einer Welt voller Konflikte
Größe: 1.67KB
Dateityp: PDF
Autor*innen

No authors assigned to this post.

Verwandte Artikel

FriEnt Peacebuilding Forum

FriEnt Peacebuilding Forum 2026: The Focus on the Future of Peacebuilding

In einer Zeit von wachsender globaler Instabilität und der erneuten Fokussierung auf Sicherheit und Abschreckung bietet das FriEnt Peacebuilding Forum 2026 einen klaren Gegenpol, indem es rund 150 internationale Expert*innen aus Theorie und Praxis zusammenbringt, um neue Wege zu einem nachhaltigen und gerechten Frieden zu erarbeiten und voranzutreiben.
FriEnt Peacebuilding Forum
In einer Zeit von wachsender globaler Instabilität und der erneuten Fokussierung auf Sicherheit und Abschreckung bietet das FriEnt Peacebuilding Forum 2026 einen klaren Gegenpol, indem es rund 150 internationale Expert*innen aus Theorie und Praxis zusammenbringt, um neue Wege zu einem nachhaltigen und gerechten Frieden zu erarbeiten und voranzutreiben.
Zwei internationale Konferenzen, zwei sehr unterschiedliche Sichtweisen: In München drehte sich vieles um die Krise des Westens und die Zukunft der transatlantischen Beziehungen. In Neu-Delhi dagegen stand im Mittelpunkt, wie Staaten in einer zunehmend fragmentierten Welt pragmatisch ihre Interessen sichern. Die Unterschiede zeigen, wie sich globale Machtverhältnisse verschieben – und warum Europa daraus konkrete Konsequenzen ziehen sollte.
CSP
Globale Partnerschaften
Zivilgesellschaftliche Räume schrumpfen weltweit – mit Folgen für Frieden, Demokratie und globale Gerechtigkeit. Ralph Ellermann von Conducive Space for Peace (CSP) erklärt im Interview, warum dieser Trend kein Zufall ist, weshalb echte Freiheit nur kollektiv entstehen kann und wie eine translokale Zivilgesellschaft neue Handlungsspielräume eröffnet.
Wir nehmen mit tiefer Trauer Abschied von Jochen Steinhilber. Sein Tod hinterlässt eine große Lücke in der Welt der internationalen Zusammenarbeit und Krisenprävention.