Wonach suchen Sie?

Wonach suchen Sie?

Mit Klimamaßnahmen Frieden fördern

Konfliktsensibilität als Schlüssel
Klima
Konfliktsensibilität
Frieden und Klima
Der Ansatz des „Environmental Peacebuilding“ zeigt eindrücklich, wie Friedensförderung umwelt- und klimasensibel gestaltet werden kann. Diese Studie verdeutlicht anhand von Praxisbeispielen wie Klima- und Friedensengagement systematisch verknüpft werden können, um Klimaprojekte konfliktsensibel umzusetzen.

Im Auftrag von FriEnt hat die externe Gutachterin Susanne Friess erfolgreiche Beispiele konfliktsensibler Entwicklungszusammenarbeit im Klimabereich recherchiert. Sieben Projekte aus Asien, Afrika und Lateinamerika – umgesetzt von staatlichen und zivilgesellschaftlichen FriEnt-Mitgliedsorganisationen gemeinsam mit lokalen Partnern – zeigen die Vielfalt und Wirksamkeit solcher Ansätze.

Die Maßnahmen sind auf den unterschiedlichen gesellschaftlichen Ebenen angesiedelt und haben lokale, nationale oder auch grenzüberschreitende Folgen der Klimakrise im Blick, die adressiert und konfliktsensibel bearbeitet werden. Mit den Beispielen möchten wir sensibilisieren, Wissen teilen und Impulse für politische Entscheidungen im Sinne des Nexus „Klima und Frieden“ geben. Denn wir sind überzeugt: Konfliktsensible und friedensfördernde Klimaarbeit ist ein Schlüssel für eine gerechte Transformation und nachhaltigen Frieden im Sinne der Agenda 2030.

Mit Klimamaßnahmen Frieden fördern
Größe: 1253KB
Dateityp: PDF
Autor*innen
Susanne Friess
Susanne Friess

Beraterin und Journalistin mit den fachlichen Schwerpunkten Rohstoffkonflikte, Landrechte und Klima; Autorin von Studien und Filmen sowie Moderatorin von Veranstaltungen in diesem Themenfeld

Verwandte Artikel

COP 31 muss für die am stärksten Gefährdeten liefern

Angesichts der bevorstehenden COP 31 fordert Habib Ur Rehman Mayar, stellvertretender Generalsekretär des g7+-Sekretariats, dass die Klimafinanzierung endlich auch konfliktbetroffenen Ländern zugutekommen muss. Mit seiner fast zwei Jahrzehnte umfassenden Erfahrung in den Bereichen Wirksamkeit der Entwicklungszusammenarbeit, fragile Staaten und internationale Klimapolitik skizziert Mayar, was eine „Umsetzungs-COP“ für die am stärksten gefährdeten Länder leisten muss.
Angesichts der bevorstehenden COP 31 fordert Habib Ur Rehman Mayar, stellvertretender Generalsekretär des g7+-Sekretariats, dass die Klimafinanzierung endlich auch konfliktbetroffenen Ländern zugutekommen muss. Mit seiner fast zwei Jahrzehnte umfassenden Erfahrung in den Bereichen Wirksamkeit der Entwicklungszusammenarbeit, fragile Staaten und internationale Klimapolitik skizziert Mayar, was eine „Umsetzungs-COP“ für die am stärksten gefährdeten Länder leisten muss.
Der Katholikentag in Würzburg hat gezeigt: Frieden, Sicherheit und Entwicklung gehören zusammen. Im Gespräch erläutert Dorothee Klüppel, Mitglied im Lenkungsausschuss von FriEnt und Abteilungsleiterin Afrika/Nahost bei Misereor, warum Sicherheit mehr ist als militärische Stärke, weshalb Gerechtigkeit, Demokratie und internationale Zusammenarbeit zentrale Voraussetzungen für nachhaltigen Frieden sind und welche besondere Rolle kirchliche Akteure dabei spielen – gerade in Zeiten von Aufrüstung und geopolitischen Spannungen.
Wie kann der Humanitarian-Development-Peace (HDP) Nexus angesichts wachsender Krisen, knapper Ressourcen und geopolitischer Spannungen wirksam umgesetzt werden? Lena Pönisch von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) stellt die zentralen Erkenntnisse eines internationalen Reflexionsprozesses vor und zeigt, warum es heute vor allem bessere politische, institutionelle und finanzielle Rahmenbedingungen braucht, um gemeinsame Wirkung in Krisenkontexten zu erzielen.
Die Klimazwischenverhandlungen (SB64) in Bonn endeten mit ernüchternden Ergebnissen. Klimagerechtigkeit war in vielen Gesprächen und Verhandlungsrunden ein zentrales Thema, doch Fragen rund um die Klimafinanzierung verhinderten eine Einigung. Die Verhandlungen über das globale Anpassungsziel müssen beispielsweise wieder bei null beginnen. Der Nexus von Klima, Frieden und Sicherheit blieb in den Verhandlungen sowie in der von der türkischen COP31-Präsidentschaft vorgestellten Aktionsagenda weitgehend unberücksichtigt.