Wonach suchen Sie?

PUBLICATION

The Example of Rwanda’s Multi-layered Justice Mechanisms. Justice Mechanisms and the Question of Legitimacy

Drawing on the example of Rwanda’s multi-layered justice mechanisms the model of legitimacy are referenced to various internal and external actors who seek to (de)legitimate transitional justice institutions, and to what this entails for the legitimacy of these mechanisms in general.

Legitimacy, this contribution argues, plays a key role in connecting transitional justice mechanisms to sustainable peace, and strengthening people’s perceptions of legitimacy should be of concern to all those involved in these institutions. Here, it is important to take an empirical, people-based approach to legitimacy, with regard for its dynamic quality. This approach should focus on all three dimensions of legitimacy: the input into transitional justice mechanisms, the popular adherence to the demos that sets them up, and their output. In addition, legitimacy requires an explicit deliberation by means of justificatory discourse, and the involvement of all stakeholders. Drawing on the example of Rwanda’s multi-layered justice mechanisms this model then draws attention through the processes through which various internal and external actors can seek to (de)legitimate transitional justice institutions, and what this entails for the legitimacy of these mechanisms in general.

Authors
Barbara Oomen
Teilen
Download
Größe: 239KB
Dateityp: PDF
Kontaktieren Sie uns
Haben Sie Fragen zu diesem Artikel oder möchten Sie das FriEnt-Team kontaktieren?

Verwandte Artikel

[tag_names_card]
Am 26. August diskutierten Fachleute aus Nigeria und Deutschland in Berlin im Rahmen der FriEnt-Reihe Forgotten Conflicts Ursachen und Folgen der Gewalt in Nigerias Nordwesten und in der Region Middle Belt. Die Diskussion stellte die Annahme infrage, die Gewalt sei in erster Linie religiös motiviert, und richtete den Blick stattdessen auf Faktoren wie Klimastress, Landknappheit, schwache staatliche Strukturen und schwindende Lebensgrundlagen sowie auf die Bedeutung lokal verankerter Friedensarbeit.
[tag_names_card]
Der Katholikentag in Würzburg hat gezeigt: Frieden, Sicherheit und Entwicklung gehören zusammen. Im Gespräch erläutert Dorothee Klüppel, Mitglied im Lenkungsausschuss von FriEnt und Abteilungsleiterin Afrika/Nahost bei Misereor, warum Sicherheit mehr ist als militärische Stärke, weshalb Gerechtigkeit, Demokratie und internationale Zusammenarbeit zentrale Voraussetzungen für nachhaltigen Frieden sind und welche besondere Rolle kirchliche Akteure dabei spielen – gerade in Zeiten von Aufrüstung und geopolitischen Spannungen.
[tag_names_card]
Wie kann der Humanitarian-Development-Peace (HDP) Nexus angesichts wachsender Krisen, knapper Ressourcen und geopolitischer Spannungen wirksam umgesetzt werden? Lena Pönisch von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) stellt die zentralen Erkenntnisse eines internationalen Reflexionsprozesses vor und zeigt, warum es heute vor allem bessere politische, institutionelle und finanzielle Rahmenbedingungen braucht, um gemeinsame Wirkung in Krisenkontexten zu erzielen.
[tag_names_card]
Die Klimazwischenverhandlungen (SB64) in Bonn endeten mit ernüchternden Ergebnissen. Klimagerechtigkeit war in vielen Gesprächen und Verhandlungsrunden ein zentrales Thema, doch Fragen rund um die Klimafinanzierung verhinderten eine Einigung. Die Verhandlungen über das globale Anpassungsziel müssen beispielsweise wieder bei null beginnen. Der Nexus von Klima, Frieden und Sicherheit blieb in den Verhandlungen sowie in der von der türkischen COP31-Präsidentschaft vorgestellten Aktionsagenda weitgehend unberücksichtigt.

Verwandte Artikel