Gegen den Trend: Progressive Sicherheitsansätze

Das von der Friedrich-Ebert-Stiftung mitbegründete Netzwerk „Security Policy Alternatives Network“ (SPAN) entwickelt Vorschläge für alternative, menschenrechtsbasierte Ansätze der Sicherheits- und Friedenspolitik. Bei seinem jährlichen Netzwerktreffen im Oktober 2020 stellten SPAN-Mitglieder ihre Politikempfehlungen vor und diskutierten diese mit Vertreter*innen der EU, der NATO und der UN. In den letzten zehn Jahren ist die Welt konfliktreicher geworden. […]
Zwischen Gewaltaufruf und Meinungsfreiheit

Hate speech in sozialen Medien wird immer häufiger zum Treiber und Brandbeschleuiger von Konflikten. Das GIZ-Programm “Stärkung der Versöhnungsprozesse in Sri Lanka“ hat auf der Konferenz „Hate Speech in Asia“ ein Panel zum Engagement junger Menschen bei der Bekämpfung von Hate Speech in Sri Lanka organisiert. In ganz Asien haben hate speech und fake news […]
Chinas Belt and Road Initiative als “Straße des Friedens”?

Im Mai 2017 rief Xi Jinping dazu auf, die „Belt and Road-Initiative (BRI)“ zu einer “Road of Peace” auszubauen. Doch das Risiko ist hoch, dass die BRI bestehende Konflikte in denjenigen Ländern verschärft, durch die diese Straße führt. In unserem Impulse-Leitartikel zeigt Caroline Kruckow auf Basis einer neuen Studie von Brot für die Welt auf, […]
Corona, Wirtschaft und Menschenrechte

Gerade in der Corona-Pandemie sollten Wirtschaftsakteure in fragilen und Konfliktkontexten ihre menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten besonders ernst nehmen, um Schäden zu vermeiden und Konflikte nicht zu verschärfen. Gemeinsam mit anderen Nichtregierungsorganisationen (NRO) hat Brot für die Welt deshalb der UN Arbeitsgruppe Wirtschaft & Menschenrechte zentrale Botschaften zu COVID-19 und den Auswirkungen vorgelegt. Die Corona Pandemie und ihre […]
Covid-19 und globale Lieferketten

Die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus in China und später in der ganzen Welt haben den globalen Warenfluss zerrüttet. Zunächst brachen die Exporte von Rohstofflieferungen ein, dann die Nachfrage aus den Konsumländern der OECD-Welt. Die Krise wirft damit auch einen Scheinwerfer auf die sozialen Missstände in globalen Lieferketten. Menschenrechtsverletzungen in globalen Lieferketten Seit langem zeichnen […]
Gesundheit vs. Menschenrechte?

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, stellen Regierungen gegenwärtig Regeln auf, die erheblich in die Grund- und Menschenrechte eingreifen. Der Krise zum Trotz müssen sie dabei das Maß wahren. Die Partner des ZFD nehmen einmal mehr die Rolle eines Wächters der Menschenrechte ein, wie Beispiele aus Bolivien und Mexiko zeigen. „COVID-19 ist ein Test für […]
Die Ambivalenz des Digitalen

Die aktuelle Publikation von Brot für die Welt „Die Ambivalenz des Digitalen“ widmet sich dem digitalen Wandel aus unterschiedlichen Perspektiven. Sie beleuchtet die entwicklungs- und menschenrechtspolitischen Auswirkungen der Digitalisierung im Globalen Süden. Digitaler Wandel aus der Perspektive des Globalen Südens sieht vermutlich anders aus als das, was der Globale Norden oder jeder Einzelne in seiner […]
Die grausamen Verbrechen des Verschwindenlassens

Am 26. und 27. Februar 2020 trafen sich internationale Fachleute und Betroffene zu einer Konferenz zum Thema „Politische Repression, Gewaltsames Verschwindenlassen und Resilienzstrategien in Ungleichheitskontexten“. Über 200.000 Menschen sind bisher in Lateinamerika verschwunden und damit führt diese Region die weltweite Bilanz an. Während die Militärdiktaturen des Cono Sur in den 1970 und 1980er Jahren das […]
Die Gretchenfrage bei Stabilisierungsmaßnahmen

Stabilisierung ist keine neutrale, rein technische Angelegenheit, sondern muss als hochpolitische Intervention verstanden werden und kann den Schutz der Menschenrechte in Frage stellen. Dies trifft nicht nur bei direkten militärischen Interventionen zu, sondern auch bei niedrigschwelligen Verfahren. Stabilisierungs-Aktivitäten sollten daher konkrete Zeitpläne und Meilensteine sowie menschenrechtsbasierte Risikobewertungen beinhalten. Impuls 11/2019 von Joseph Farha, Esther Meininghaus, […]
Wir mischen uns mit Recht ein

Gerade in Zeiten, in denen viele menschenrechtliche Errungenschaften in Frage stehen und nationalistische Autokraten die Weltpolitik prägen, setzt Brot für die Welt ein Zeichen für Menschenrechte. Unter dem Titel „Wir mischen uns mit Recht ein“ organisierte das Referat Menschenrechte und Frieden 2018 eine Veranstaltungsreihe zum 70-jährigen Jubiläum der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und zeigte, wie […]