What are you looking for?

What are you looking for?

Ein Fahrplan für Frieden und Sicherheit in Äthiopien

Allmähliche, schrittweise Annäherung an die Bundesregierung Regierung von Äthiopien
EEPA
European Union (EU)
peacebuilding
Klassenraum mit Einschussloch in der Konfliktregion Tigray/Äthiopien | betsy-arce-Go8pYLUhGg0 | Unsplash

Eine Gruppe von Expert*innen für die Region des Horns von Afrika hat ein aktuelles Briefing zur schrittweisen Wiederaufnahme der vollen Zusammenarbeit mit Äthiopien veröffentlicht. Es enthält konkrete Empfehlungen zu Benchmarks, Indikatoren sowie Umsetzungsschritte, die unterschiedliche Akteure auf europäischer und nationaler, auch auf deutscher Ebene beachten sollten.

Am 2. November 2022 wurde ein Waffenstillstand zwischen der Regierung der Demokratischen Bundesrepublik Äthiopien (FDRE) und der Tigray People’s Liberation Front (TPLF)” unterzeichnet. Damit wurden die heftigen Kämpfe in Tigray nach 728 Tagen beendet. Dies war ein erster wichtiger Schritt auf dem Weg zu Frieden, Sicherheit und Stabilität in der Region Horn von Afrika.

Ein Fahrplan und klar definierte Eckpunkte für die schrittweise Normalisierung der Beziehungen

Seit der Unterzeichnung des Abkommens drängt die äthiopische Bundesregierung auf eine Normalisierung der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen, unter anderem auch zur EU und den EU-Mitgliedstaaten. Eine vollständige Wiederaufnahme der Beziehungen einschließlich direkter Budgethilfe durch die EU kommt erst in Betracht, wenn der Friedensprozess weiter fortgeschritten ist. Die EU und ihre Mitgliedstaaten sollten einen Fahrplan für die Normalisierung der Beziehungen zur äthiopischen Regierung (FGoE) aufstellen, mit klar definierten Meilensteinen, Benchmarks und Indikatoren zur Überprüfung der Fortschritte. Wie der Plan aus Sicht einer Expert*innen-Gruppe aussehen kann, ist in einem Papier, das die EEPA auf ihrer Website veröffentlicht hat. (EEPA=Europe External Program with Africa)

Contact

No authors assigned to this post.

References

Related articles

Peace needs a vision: FriEnt provides impulses for the implementation of the BMZ reform

With a recent position paper, the Working Group on Peace and Development (FriEnt) is bringing perspectives on peace and development policy into the debate on the reform of German development cooperation. The paper “Recommendations for the Implementation of the BMZ Reform in Peacebuilding and Development Policy” highlights how conflict sensitivity, local ownership and civilian peacebuilding can be enshrined as key guiding principles in the implementation of the BMZ reform agenda “Shaping the future together globally”.

Mona Hein joins FriEnt team with a focus on feminist peacebuilding

As of June 1, Mona Hein has joined the FriEnt team as a seconded staff member from the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ). Her work focuses on feminist peacebuilding as well as on linking different disciplinary perspectives in international peace work.
FriEnt Peacebuilding Forum

FriEnt Peacebuilding Forum 2026: The Focus on the Future of Peacebuilding 

At a time of growing global instability and a renewed focus on security and deterrence, the FriEnt Peacebuilding Forum 2026 offers a clear counterpoint by bringing together around 150 international experts and practitioners to identify and advance new pathways towards sustainable and just peace.
CSP
Global Partnerships

„Wo Zivilgesellschaft geschwächt wird, wachsen Autoritarismus und Gewalt“

Zivilgesellschaftliche Räume schrumpfen weltweit – mit Folgen für Frieden, Demokratie und globale Gerechtigkeit. Ralph Ellermann von Conducive Space for Peace (CSP) erklärt im Interview, warum dieser Trend kein Zufall ist, weshalb echte Freiheit nur kollektiv entstehen kann und wie eine translokale Zivilgesellschaft neue Handlungsspielräume eröffnet.

Related articles