Wonach suchen Sie?

Wonach suchen Sie?

Ehrlichkeit ist das Gebot der Stunde

Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) zum Afghanistan-Einsatz
GKKE
Friedenspolitik
Sicherheitspolitik
Foto: Farid Ershad | Unsplash

Die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) hat einen Beitrag zur Auswertung des deutschen Einsatzes in Afghanistan veröffentlicht. Unter dem Titel „Ehrlichkeit ist das Gebot der Stunde“ reflektiert dieser ökumenische Zusammenschluss der großen Kirchen in Deutschland den Afghanistan-Einsatz in seiner Gesamtheit sowie die eigene Rolle darin.

Die GKKE kommt unter anderem zu dem Schluss, dass eine umfassende Wirkungsevaluation des deutschen Einsatzes in Afghanistan nicht stattgefunden hat. Dies hat rechtzeitige Kurskorrekturen verhindert und letztendlich zum strategischen Scheitern des Einsatzes beigetragen. Die GKKE betont die Bedeutung ehrlicher Evaluation für zukünftige Unternehmungen. Zudem hebt sie die individuelle Leistung der Menschen hervor, die in derartige Auslandseinsätze entsandt werden, und erinnert an die Verantwortung, die eine demokratische Gesellschaft für die fortwährende Begleitung dieser Kräfte trägt.

Der vollständige Beitrag kann auf der Webseite der GKKE abgerufen werden.

Autor

No authors assigned to this post.

Referenzen

Verwandte Artikel

Der Katholikentag in Würzburg hat gezeigt: Frieden, Sicherheit und Entwicklung gehören zusammen. Im Gespräch erläutert Dorothee Klüppel, Mitglied im Lenkungsausschuss von FriEnt und Abteilungsleiterin Afrika/Nahost bei Misereor, warum Sicherheit mehr ist als militärische Stärke, weshalb Gerechtigkeit, Demokratie und internationale Zusammenarbeit zentrale Voraussetzungen für nachhaltigen Frieden sind und welche besondere Rolle kirchliche Akteure dabei spielen – gerade in Zeiten von Aufrüstung und geopolitischen Spannungen.
Wie kann der Humanitarian-Development-Peace (HDP) Nexus angesichts wachsender Krisen, knapper Ressourcen und geopolitischer Spannungen wirksam umgesetzt werden? Lena Pönisch von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) stellt die zentralen Erkenntnisse eines internationalen Reflexionsprozesses vor und zeigt, warum es heute vor allem bessere politische, institutionelle und finanzielle Rahmenbedingungen braucht, um gemeinsame Wirkung in Krisenkontexten zu erzielen.
Die Klimazwischenverhandlungen (SB64) in Bonn endeten mit ernüchternden Ergebnissen. Klimagerechtigkeit war in vielen Gesprächen und Verhandlungsrunden ein zentrales Thema, doch Fragen rund um die Klimafinanzierung verhinderten eine Einigung. Die Verhandlungen über das globale Anpassungsziel müssen beispielsweise wieder bei null beginnen. Der Nexus von Klima, Frieden und Sicherheit blieb in den Verhandlungen sowie in der von der türkischen COP31-Präsidentschaft vorgestellten Aktionsagenda weitgehend unberücksichtigt.
Im Rahmen der UN-Klimaverhandlungen, den sogenannten June Climate Meetings der Nebenorgane der UNFCCC (SB64) in Bonn, schilderte Mrinal Kanti Tripura, Direktor der Maleya Foundation in Bangladesch, wie sich der Klimawandel auf indigene Personen im östlichen Himalaya auswirkt. Im Interview erläutert er, warum die Folgen des Klimawandels nicht nur Lebensgrundlagen, sondern auch Kultur und traditionelles Wissen bedrohen – und warum die Stimmen indigener Gemeinschaften in den Klimaverhandlungen Gehör finden müssen.

Verwandte Artikel