Wonach suchen Sie?

Wonach suchen Sie?

Navigationspunkte für einen politischen Kurswechsel

Zeitenwende in der deutschen Friedenspolitik
FriEnt
Sicherheitspolitik
Zeitenwende
Nach der Wende: Kurswechsel in der deutschen Friedenspolitik? Jarrett-Fifield-Us2h176cJBA | Unsplash

Welche Überzeugungskraft das deutsche Engagement für Frieden und Sicherheit entfalten kann, hängt auch davon ab, ob es gelingt, neue Wege der Zusammenarbeit mit dem Globalen Süden zu erschließen. Erkenntnisse aus einer FriEnt Dialog-Reihe geben dazu Impulse für den politischen Dialog, die FriEnt in einem aktuellen Policy-Brief veröffentlicht hat.

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat bisherige Gewissheiten in der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik erschüttert und einen Paradigmenwechsel eingeleitet. Was bedeutet diese Zeitenwende für die internationale Zusammenarbeit und für das deutsche Engagement für Krisenprävention und Peacebuilding? Dieses Diskussionspapier führt Beobachtungen und Schlussfolgerungen aus den FriEnt-Dialogen zur Zeitenwende zusammen und greift Überlegungen aus der Diskussion rund um die Nationale Sicherheitsstrategie auf. Ein zentrales Anliegen dabei ist es, den Diskurs mit weiteren Perspektiven zu bereichern. Das betrifft besonders die Auswirkungen für Frieden und menschliche Sicherheit in verschiedenen Weltregionen und globale Zusammenhänge in der Zusammenarbeit mit Partnerländern.

Autor

No authors assigned to this post.

Referenzen

Verwandte Artikel

Der Katholikentag in Würzburg hat gezeigt: Frieden, Sicherheit und Entwicklung gehören zusammen. Im Gespräch erläutert Dorothee Klüppel, Mitglied im Lenkungsausschuss von FriEnt und Abteilungsleiterin Afrika/Nahost bei Misereor, warum Sicherheit mehr ist als militärische Stärke, weshalb Gerechtigkeit, Demokratie und internationale Zusammenarbeit zentrale Voraussetzungen für nachhaltigen Frieden sind und welche besondere Rolle kirchliche Akteure dabei spielen – gerade in Zeiten von Aufrüstung und geopolitischen Spannungen.
Wie kann der Humanitarian-Development-Peace (HDP) Nexus angesichts wachsender Krisen, knapper Ressourcen und geopolitischer Spannungen wirksam umgesetzt werden? Lena Pönisch von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) stellt die zentralen Erkenntnisse eines internationalen Reflexionsprozesses vor und zeigt, warum es heute vor allem bessere politische, institutionelle und finanzielle Rahmenbedingungen braucht, um gemeinsame Wirkung in Krisenkontexten zu erzielen.
Die Klimazwischenverhandlungen (SB64) in Bonn endeten mit ernüchternden Ergebnissen. Klimagerechtigkeit war in vielen Gesprächen und Verhandlungsrunden ein zentrales Thema, doch Fragen rund um die Klimafinanzierung verhinderten eine Einigung. Die Verhandlungen über das globale Anpassungsziel müssen beispielsweise wieder bei null beginnen. Der Nexus von Klima, Frieden und Sicherheit blieb in den Verhandlungen sowie in der von der türkischen COP31-Präsidentschaft vorgestellten Aktionsagenda weitgehend unberücksichtigt.
Im Rahmen der UN-Klimaverhandlungen, den sogenannten June Climate Meetings der Nebenorgane der UNFCCC (SB64) in Bonn, schilderte Mrinal Kanti Tripura, Direktor der Maleya Foundation in Bangladesch, wie sich der Klimawandel auf indigene Personen im östlichen Himalaya auswirkt. Im Interview erläutert er, warum die Folgen des Klimawandels nicht nur Lebensgrundlagen, sondern auch Kultur und traditionelles Wissen bedrohen – und warum die Stimmen indigener Gemeinschaften in den Klimaverhandlungen Gehör finden müssen.

Verwandte Artikel