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EKD-Friedensbeauftragter warnt EU

Kein alleiniger Fokus auf militärische Lösungen
Lukas | Unsplash

Die Weltpolitik verändert sich, die Europäische Union will aufrüsteten. Angesichts dessen mahnt der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Friedrich Kramer, auch die zivile Konfliktbearbeitung weiter im Blick zu behalten.

Die Europäische Union, selbst ein Friedensprojekt, sei verpflichtet, sich nicht nur auf Militarisierung zu fokussieren. Klimagerechtigkeit, Armut im In- und Ausland sowie die Bekämpfung von Hunger und Gewalt als Fluchtursachen dürften nicht vergessen werden. Kramer begrüße daher die aktuelle Erklärung des ökumenischen Netzwerkes „Church and Peace“, in dem die Europäische Union vor einer drohenden Aufrüstungsspirale gewarnt wird.

Zudem müsse die internationale Rechtsordnung, in der Menschenrechte und das Völkerrecht eine wichtige Rolle spielen, weiter hochgehalten werden. „Es muss bei allen Schwierigkeiten letztlich darum gehen, dass die Stärke des Rechts betont wird und nicht das Recht des Stärkeren“, so der EKD-Friedensbeauftragte.

Die komplette Stellungnahme kann unter den Meldungen aus der Evangelischen Friedensarbeit abgerufen werden.

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