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Frieden ist ein langer Weg

Wie Brot für die Welt sich für Verständigung und Gerechtigkeit einsetzt
Juliana Barqueroi | Unsplash

Weltweit toben derzeit über 200 Kriege und bewaffnete Konflikte. Millionen Menschen sind auf der Flucht, Hunderttausende verlieren ihr Leben. Doch warum eskalieren Konflikte – und wie kann man sie beenden oder sogar verhindern? Darüber spricht Amelie Overmann, Referentin für Frieden und Sicherheit bei Brot für die Welt, in einem Interview mit Thorsten Lichtblau.

Zahlen wie der Global Peace Index zeigen deutlich: In den letzten Jahren ist die Zahl der Konflikte, Toten und Verletzten gestiegen. Deutsche Medien berichten vor allem über den Krieg in der Ukraine oder im Nahen Osten. Viele andere Krisen bleiben aber oftmals unbeachtet – etwa im Sudan, Jemen, in Myanmar, Haiti, Mosambik oder in der äthiopischen Region Tigray.

Die Gründe sind komplex. Sie reichen von kolonialen Grenzziehungen und sozialen Ungleichheiten über Vormachtstreben und Ressourcenknappheit bis hin zu Desinformation, die verschiedene Gruppen spaltet. Oft verstärken sich diese Faktoren gegenseitig und können zu einer Eskalation führen.

Ein Ausstieg aus der Gewalt gelingt nur, wenn die Konfliktparteien erkennen, dass es militärisch keine gute Lösung gibt. Dialog ist entscheidend. Auch politische Veränderungen können den Anstoß geben. Doch dauerhafter Frieden kann nur aus der Gesellschaft heraus wachsen. Deshalb ist der Weg dorthin lang. Wahrheitskommissionen, juristische Aufarbeitung und gesellschaftliche Versöhnung sind wichtige Bausteine. Das ganze Interview kann hier gelesen werden.

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