Wonach suchen Sie?

Die Bundesregierung sollte ihren Hut in den Ring werfen

Ein Beitrag von Dr. Sonja Katharina Schiffers von der Heinrich-Böll-Stiftung schlägt vor, wie die deutsche Politik gegenüber Georgien, Armenien und Aserbaidschan feministisch werden könnte. Die politische Relevanz der Region für Berlin ist durch den russischen Krieg in der Ukraine gestiegen. Der Südkaukasus ist nicht gerade für feministische Politik bekannt. Alle drei Länder des Südkaukasus weisen starke patriarchalische […]

Die Idee universeller Menschenrechte ist in Gefahr

Anlässlich der 10. Werner-Lottje Lecture haben Brot für die Welt und das Deutsche Institut für Menschenrechte in Berlin mit Menschenrechtsaktivist*innen und internationalen Expert*innen den aktuellen Stand des Schutzes von Menschenrechtsverteidiger*innen diskutiert. Seit 10 Jahren veranstalten Brot für die Welt und das Deutsche Institut für Menschenrechte jährlich die Werner Lottje Lecture, um ein Schlaglicht auf die […]

Power structures are coded into technology

Digital tools provide benefits and challenges to peacebuilding. An intersectional feminist perspective helps determine how to make the best use of them. From activism on social media to the surveillance of minority groups: new technologies impact the field of peacebuilding in profound ways. The digitalisation of our world, accelerated by the COVID-19 pandemic, has huge […]

Solidarity with Ukrainian women and marginalised groups

Germany just announced its guidelines for a feminist foreign policy. In the context of the war in Ukraine, this means actively promoting women’s participation. War impacts men and women in different ways. Nevertheless, it is rightly considered outdated to view women solely as victims of violence. This also applies to Ukraine. Since 24 February 2022, […]

Europäische Migrationspolitik schafft Unrecht

Seit 2015 stellt ein Gesetz im Niger Migration und deren Unterstützung unter Strafe. Die Implementierung des Gesetzes ist eng mit der EU-Agenda verknüpft, Migrationskontrolle in Drittländer auszulagern. Unser Partner Alarm Phone Sahara hat bei einer Konferenz in Niamey Strategien diskutiert, wie dieses Unrecht beendet werden kann. „Es ist nicht die Migration, die kriminell ist. Kriminell […]

Transitional Justice muss Frauen in den Mittelpunkt stellen

Nach dem Ende von gewaltsamen Konflikten unterscheidet sich das Leben der Menschen auf geschlechtsspezifische Weise. Während Männer in der Regel Machtpositionen zurückerobern, bleiben Frauen oft in prekären Lebensumständen. Maßnahmen zur Aufarbeitung der Vergangenheit – auch als „Transitional Justice“ bekannt – dürfen sich daher nicht damit begnügen, eine Gesellschaft auf den Status quo ante zurückzuführen. Sie […]

The West needs to re-evaluate its approach

Russia’s war in Ukraine is changing the balance of power in Eastern Europe. This has implications for the Armenian-Azerbaijani conflict and provides new options for mediation for the EU and the West. The Russian invasion of Ukraine has had significant implications for the South Caucasus. It has triggered processes that have changed the status quo […]

Navigationspunkte für einen politischen Kurswechsel

Welche Überzeugungskraft das deutsche Engagement für Frieden und Sicherheit entfalten kann, hängt auch davon ab, ob es gelingt, neue Wege der Zusammenarbeit mit dem Globalen Süden zu erschließen. Erkenntnisse aus einer FriEnt Dialog-Reihe geben dazu Impulse für den politischen Dialog, die FriEnt in einem aktuellen Policy-Brief veröffentlicht hat. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat bisherige Gewissheiten […]

Gewalt gegen Frauen bekämpfen

Die Organisation „Women Fund Sukhumi“ aus Georgien hat gemeinsam mit anderen Mitgliedern des Frauennetzwerks „Women against Violence Europe“ (WAVE) ein Toolkit gegen geschlechtsspezifische Gewalt entwickelt. Es basiert auf Praxiserfahrungen aus erster Hand mit konkreten Beispielen von vier WAVE-Mitgliedern, die Krieg erleben und erlebt haben. Geschlechtsspezifische Gewalt nimmt in Konflikten viele Formen an und hat verheerende Folgen […]

Der große Unterschied

Eine neue Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung belegt, dass junge Frauen im Südsudan politisch in doppelter Hinsicht marginalisiert sind, durch Geschlecht und durch Alter.Dabei sind mehr als 70 Prozent der südsudanesischen Bevölkerungunter 30 Jahre alt, etwa die Hälfte sind Frauen. Die Untersuchung gilt dem Abgleich von weiblicher Realität und konstitutionell festgelegter Geschlechtergerechtigkeit. Das Streben nach einer geschlechtergerechten Gesellschaft ist […]