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Anregungen zur friedens- und entwicklungspolitischen Umsetzung der BMZ-Reform 2026

Das Impulspapier der Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung (FriEnt) zur BMZ-Reformagenda 2026 „Zukunft zusammen global gestalten“ beleuchtet friedens- und entwicklungspolitische Perspektiven und zeigt auf, wie Konfliktsensibilität, lokales Ownership, eine starke Zivilgesellschaft und zivile Krisenprävention in der Umsetzung der Reform verankert werden können.

Im Januar 2026 hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) den Reform- und Strategieplan „Zukunft zusammen global gestalten“ vorgestellt. Darin kündigt das BMZ an, die deutsche Entwicklungszusammenarbeit bis Sommer 2027 strukturell, finanziell und inhaltlich neu auszurichten. Vor diesem Hintergrund hat die Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung (FriEnt) im Juli 2026 ein Impulspapier veröffentlicht. Es ordnet die Reform aus friedens- und entwicklungspolitischer Perspektive ein und formuliert konkrete Empfehlungen für ihre Umsetzung.

Im Fokus stehen die institutionelle Verankerung von Konfliktsensibilität, die Stärkung gleichberechtigter Partnerschaften und lokaler Ownership sowie der Erhalt ziviler Friedensförderung als eigenständiger Bestandteil deutscher Entwicklungspolitik. Dazu gehört auch der Erhalt langjähriger zivilgesellschaftlicher Partnerschaften in Regionen, aus denen sich das BMZ zurückzieht.

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