Wonach suchen Sie?

Wonach suchen Sie?

Business and Peace. A checklist process is not an option – What efforts influence company behaviour?

Agenda 2030
Briefing
Wirtschaft und Frieden
CDA
FriEnt
IA
Die neue FriEnt-Publikation zu Wirtschaft und Frieden untersucht, wie das Verhalten von Unternehmen dazu beitragen kann Gewaltrisiken zu lindern, Fragilität zu reduzieren und Frieden zu fördern.

Die wirtschaftliche Entwicklung ist eine wichtige Grundlage für Frieden und die Akteure auf diesem Gebiet sind zahlreich und vielfältig. Wirtschaftliche Entwicklung bringt jedoch nicht automatisch Frieden. Oftmals werden die Ressourcen und Investitionen von privaten Wirtschaftsakteuren, die in ein Konfliktumfeld eingebracht werden, zu einem Teil des Konflikts. Wenn ein lokaler Kontext außerdem von Fragilität geprägt ist, besteht die Gefahr einer gewaltsamen Eskalation des Wettbewerbs um Ressourcen. Um dies zu vermeiden braucht es unkonventionelle Ansätze von Wirtschaftsakteuren in Zusammenarbeit mit Akteuren der Friedensförderung. Nur so kann die „Entwicklungs-Friedens-Verbindung“ nachhaltig funktionieren.

Anlässlich der Veröffentlichung des gemeinsamen Dossiers von CDA, International Alert und FriEnt “Wirtschaft und Frieden: It Takes Two to Tango” hatte FriEnt rund dreißig Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft, der deutschen und internationalen Friedensförderung und Entwicklungsorganisationen zu zwei Online-Veranstaltungen eingeladen, um zentrale Fragen des Dossiers zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Während die erste Veranstaltung im Februar 2021 dem friedensfördernden Potenzial von mittleren, kleinen und kleinsten Unternehmen (KKMU) gewidmet war (eine Zusammenfassung finden Sie hier), organisierte FriEnt die zweite Veranstaltung im Februar 2021, die Zusammenfassung finden Sie hier zum Download.

Business and Peace. A checklist process is not an option – What efforts influence company behaviour?
Größe: 144KB
Dateityp: PDF
Autor*innen
Caroline Kruckow
Caroline Kruckow

Entsandte von Brot für die Welt bei FriEnt

caroline.kruckow@frient.de

Sylvia Servaes

Sylvia Servaes is the FrieEnt representative of 'Misereor'

sylvia.servaes@misereor.de

Verwandte Artikel

Frieden braucht Perspektive: FriEnt gibt Impulse für die Umsetzung der BMZ-Reform

Mit einem aktuellen Impulspapier bringt die Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung (FriEnt) friedens- und entwicklungspolitische Perspektiven in die Debatte um die Reform der deutschen Entwicklungszusammenarbeit ein. Das Papier „Anregungen zur friedens- und entwicklungspolitischen Umsetzung der BMZ-Reform 2026“ zeigt auf, wie Konfliktsensibilität, lokale Verantwortung und zivile Friedensförderung als zentrale Leitlinien in der Umsetzung der Reformagenda „Zukunft zusammen global gestalten“ verankert werden können.
Mit einem aktuellen Impulspapier bringt die Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung (FriEnt) friedens- und entwicklungspolitische Perspektiven in die Debatte um die Reform der deutschen Entwicklungszusammenarbeit ein. Das Papier „Anregungen zur friedens- und entwicklungspolitischen Umsetzung der BMZ-Reform 2026“ zeigt auf, wie Konfliktsensibilität, lokale Verantwortung und zivile Friedensförderung als zentrale Leitlinien in der Umsetzung der Reformagenda „Zukunft zusammen global gestalten“ verankert werden können.
Seit 1. Juni ist Mona Hein als Entsandte des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Teil des FriEnt-Teams. Ihr Schwerpunkt liegt auf feministischer Friedensförderung sowie auf der Verbindung unterschiedlicher disziplinärer Perspektiven in der internationalen Friedensarbeit.
FriEnt Peacebuilding Forum
In einer Zeit von wachsender globaler Instabilität und der erneuten Fokussierung auf Sicherheit und Abschreckung bietet das FriEnt Peacebuilding Forum 2026 einen klaren Gegenpol, indem es rund 150 internationale Expert*innen aus Theorie und Praxis zusammenbringt, um neue Wege zu einem nachhaltigen und gerechten Frieden zu erarbeiten und voranzutreiben.
Zwei internationale Konferenzen, zwei sehr unterschiedliche Sichtweisen: In München drehte sich vieles um die Krise des Westens und die Zukunft der transatlantischen Beziehungen. In Neu-Delhi dagegen stand im Mittelpunkt, wie Staaten in einer zunehmend fragmentierten Welt pragmatisch ihre Interessen sichern. Die Unterschiede zeigen, wie sich globale Machtverhältnisse verschieben – und warum Europa daraus konkrete Konsequenzen ziehen sollte.