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COP 31 muss für die am stärksten Gefährdeten liefern

Angesichts der bevorstehenden COP 31 fordert Habib Ur Rehman Mayar, stellvertretender Generalsekretär des g7+-Sekretariats, dass die Klimafinanzierung endlich auch konfliktbetroffenen Ländern zugutekommen muss. Mit seiner fast zwei Jahrzehnte umfassenden Erfahrung in den Bereichen Wirksamkeit der Entwicklungszusammenarbeit, fragile Staaten und internationale Klimapolitik skizziert Mayar, was eine „Umsetzungs-COP“ für die am stärksten gefährdeten Länder leisten muss.

COP 31 muss für die am stärksten Gefährdeten liefern

Angesichts der bevorstehenden COP 31 fordert Habib Ur Rehman Mayar, stellvertretender Generalsekretär des g7+-Sekretariats, dass die Klimafinanzierung endlich auch konfliktbetroffenen Ländern zugutekommen muss. Mit seiner fast zwei Jahrzehnte umfassenden Erfahrung in den Bereichen Wirksamkeit der Entwicklungszusammenarbeit, fragile Staaten und internationale Klimapolitik skizziert Mayar, was eine „Umsetzungs-COP“ für die am stärksten gefährdeten Länder leisten muss.

„Sicherheit ist mehr als militärische Stärke“: Katholische Antworten auf Aufrüstung und Krisen

Der Katholikentag in Würzburg hat gezeigt: Frieden, Sicherheit und Entwicklung gehören zusammen. Im Gespräch erläutert Dorothee Klüppel, Mitglied im Lenkungsausschuss von FriEnt und Abteilungsleiterin Afrika/Nahost bei Misereor, warum Sicherheit mehr ist als militärische Stärke, weshalb Gerechtigkeit, Demokratie und internationale Zusammenarbeit zentrale Voraussetzungen für nachhaltigen Frieden sind und welche besondere Rolle kirchliche Akteure dabei spielen – gerade in Zeiten von Aufrüstung und geopolitischen Spannungen.

Der Humanitarian-Development-Peace Nexus am Wendepunkt

Wie kann der Humanitarian-Development-Peace (HDP) Nexus angesichts wachsender Krisen, knapper Ressourcen und geopolitischer Spannungen wirksam umgesetzt werden? Lena Pönisch von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) stellt die zentralen Erkenntnisse eines internationalen Reflexionsprozesses vor und zeigt, warum es heute vor allem bessere politische, institutionelle und finanzielle Rahmenbedingungen braucht, um gemeinsame Wirkung in Krisenkontexten zu erzielen.

Von Ambition zu Stillstand: Bonner Klimaverhandlungen ringen um Umsetzung 

Die Klimazwischenverhandlungen (SB64) in Bonn endeten mit ernüchternden Ergebnissen. Klimagerechtigkeit war in vielen Gesprächen und Verhandlungsrunden ein zentrales Thema, doch Fragen rund um die Klimafinanzierung verhinderten eine Einigung. Die Verhandlungen über das globale Anpassungsziel müssen beispielsweise wieder bei null beginnen. Der Nexus von Klima, Frieden und Sicherheit blieb in den Verhandlungen sowie in der von der türkischen COP31-Präsidentschaft vorgestellten Aktionsagenda weitgehend unberücksichtigt.

Frieden in Zeiten des Klimawandels: Eine indigene Perspektive aus Bangladesch 

Im Rahmen der UN-Klimaverhandlungen, den sogenannten June Climate Meetings der Nebenorgane der UNFCCC (SB64) in Bonn, schilderte Mrinal Kanti Tripura, Direktor der Maleya Foundation in Bangladesch, wie sich der Klimawandel auf indigene Personen im östlichen Himalaya auswirkt. Im Interview erläutert er, warum die Folgen des Klimawandels nicht nur Lebensgrundlagen, sondern auch Kultur und traditionelles Wissen bedrohen – und warum die Stimmen indigener Gemeinschaften in den Klimaverhandlungen Gehör finden müssen.

Gemeinsam Frieden schaffen: FriEnt und WANEP stärken ihre Partnerschaft in Ghana

Wie kann Friedensförderung über das Jahr 2030 hinaus erfolgreich sein? In einem gemeinsamen Workshop in Accra setzten sich die Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung (FriEnt) und das West Africa Network for Peacebuilding (WANEP) mit der Zukunft von SDG 16, regionalen Prioritäten, inklusiven Partnerschaften sowie der Rolle von Frauen und Jugendlichen bei nachhaltiger Friedensförderung auseinander.

Frieden braucht Perspektive: FriEnt gibt Impulse für die Umsetzung der BMZ-Reform

Mit einem aktuellen Impulspapier bringt die Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung (FriEnt) friedens- und entwicklungspolitische Perspektiven in die Debatte um die Reform der deutschen Entwicklungszusammenarbeit ein. Das Papier „Anregungen zur friedens- und entwicklungspolitischen Umsetzung der BMZ-Reform 2026“ zeigt auf, wie Konfliktsensibilität, lokale Verantwortung und zivile Friedensförderung als zentrale Leitlinien in der Umsetzung der Reformagenda „Zukunft zusammen global gestalten“ verankert werden können.

Mona Hein verstärkt FriEnt-Team mit Fokus auf feministische Friedensförderung

Seit 1. Juni ist Mona Hein als Entsandte des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Teil des FriEnt-Teams. Ihr Schwerpunkt liegt auf feministischer Friedensförderung sowie auf der Verbindung unterschiedlicher disziplinärer Perspektiven in der internationalen Friedensarbeit.

FriEnt Peacebuilding Forum 2026: The Focus on the Future of Peacebuilding

In einer Zeit von wachsender globaler Instabilität und der erneuten Fokussierung auf Sicherheit und Abschreckung bietet das FriEnt Peacebuilding Forum 2026 einen klaren Gegenpol, indem es rund 150 internationale Expert*innen aus Theorie und Praxis zusammenbringt, um neue Wege zu einem nachhaltigen und gerechten Frieden zu erarbeiten und voranzutreiben.

Geopolitischer Wandel: Was Europa aus München und Neu-Delhi lernen muss  

Zwei internationale Konferenzen, zwei sehr unterschiedliche Sichtweisen: In München drehte sich vieles um die Krise des Westens und die Zukunft der transatlantischen Beziehungen. In Neu-Delhi dagegen stand im Mittelpunkt, wie Staaten in einer zunehmend fragmentierten Welt pragmatisch ihre Interessen sichern. Die Unterschiede zeigen, wie sich globale Machtverhältnisse verschieben – und warum Europa daraus konkrete Konsequenzen ziehen sollte.

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