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Ernährungskrisen in gewaltsamen Konflikten

Neues BICC-Briefing bietet Ansätze zu Ernährungsunsicherheit und Hunger in fragilen Kontexten
Isaiah Rustad I Unsplash

Im Rahmen des United Nations Food Systems Summit 2021 haben die BICC-Wissenschaftler*innen Birgit Kemmerling, Conrad Schetter und Lars Wirkus ein Briefing-Papier veröffentlicht, das die vielfältigen Dimensionen zwischen aktuellen Ernährungskrisen und gewaltsamen Konflikten beleuchtet und vier Schlüsselbereiche für eine umfassende Antwort aufzeigt, die Ernährungsunsicherheit und gewaltsame Konflikte angeht.

Millionen von Menschen sind der Ernährungsunsicherheit und Hungersnot ausgesetzt. Ernährungskrisen und gewaltsame Konflikte stehen in einer sich gegenseitig bedingenden Wechselbeziehung zueinander. Die Autoren des neuen BICC-Briefings argumentieren deshalb, dass die Implementierung der nachhaltigen Entwicklungsziele zwei ‘Kein Hunger‘ und sechzehn ‘Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen‘ stark voneinander abhängig sind. Die Autoren gebe dafür vier Empfehlungen:

  1. Der Zugang zu Nahrung muss als Menschenrecht respektiert werden.
  2. Eine Brücke zwischen humanitärer Hilfe, Entwicklung und Friedenskonsolidierung sollte geschlagen werden.
  3. Die Integration von lokalen Kapazitäten ist nötig.
  4. Die Datensituation muss verbessert und zu frühzeitigen Maßnahmen in Konflikt-Kontexten verknüpft werden.
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