Wonach suchen Sie?

Aktuelles

Wang Huning: Triumph und Terror

Impulsartikel von N.S. Lyons veröffentlicht in Palladium
Wang Huning observes as Chinese President Hu Jintao speaks with U.S. President Barack Obama, Toronto | Official White House Photo

Während China in den vergangenen zwei Jahren mit der Corona Pandemie beschäftig war, nutzte die chinesische Regierung die Gelegenheit für einen kulturellen Neustart. Das kontinuierliche Wachstum privater Technologiegiganten wurde streng reguliert, Privatunterricht verboten und Markteinschränkungen für Immobilienpreise festgelegt. Der im Oktober erschienene Artikel von N.S. Lyons befasst sich mit dem chinesischen Transformationsprozess und seinen Hintergründen.

Die staatlichen Medien erklären, China befinde sich in einer „tiefgreifenden Transformation“. Diese wird offiziell als „Gemeinsamer Wohlstand“ bezeichnet und läuft in zwei Richtungen: hin zu einem radikalen, regulatorischen Umbau der Wirtschaft des Privatsektors und hin zu einer breiter angelegten moralischen Anstrengung, die chinesische Kultur von Grund auf neu zu gestalten.

Aber warum findet diese „tiefgreifende Transformation“ statt? Und warum jetzt? Die meisten Analysen haben sich auf einen Mann konzentriert: Xi und seine scheinbar endlose persönliche Besessenheit von politischer Kontrolle. Übersehen wurde jedoch, dass dies tatsächlich der Höhepunkt jahrzehntelangen Denkens und Planens eines sehr mächtigen Mannes ist – aber dieser Mann ist nicht Xi Jinping, sondern Wang Huning.

Der vollständige Artikel wurde in Englischer Sprache von Palladium am 11. Oktober veröffentlicht.

Referenzen
Teilen
Autor
Kontaktieren Sie uns
Haben Sie Fragen zu diesem Artikel oder möchten Sie das FriEnt-Team kontaktieren?

Verwandte Artikel

[tag_names_card]
Die Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung (FriEnt) hat ihre Webseite grundlegend neugestaltet. Mit klarer thematischer Struktur, vereinfachter Navigation und modernem, zugänglichem Design wird die Arbeit des Netzwerkes jetzt noch sichtbarer und leichter zugänglich – für Fachleute ebenso wie für alle, die sich für friedens- und entwicklungspolitische Themen interessieren. Wie bisher ist die Webseite sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch verfügbar.
[tag_names_card]
Seit September 2026 verstärkt Peer Krumrey das FriEnt-Team als Entsandter der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES). Er ist Referent für Frieden und Sicherheit im Referat Globale und Europäische Politik der FES und arbeitet bei FriEnt insbesondere zu Frieden und Sicherheit sowie Frieden und Entwicklung.
[tag_names_card]
Am 26. August diskutierten Fachleute aus Nigeria und Deutschland in Berlin im Rahmen der FriEnt-Reihe Forgotten Conflicts Ursachen und Folgen der Gewalt in Nigerias Nordwesten und in der Region Middle Belt. Die Diskussion stellte die Annahme infrage, die Gewalt sei in erster Linie religiös motiviert, und richtete den Blick stattdessen auf Faktoren wie Klimastress, Landknappheit, schwache staatliche Strukturen und schwindende Lebensgrundlagen sowie auf die Bedeutung lokal verankerter Friedensarbeit.
[tag_names_card]
Der Katholikentag in Würzburg hat gezeigt: Frieden, Sicherheit und Entwicklung gehören zusammen. Im Gespräch erläutert Dorothee Klüppel, Mitglied im Lenkungsausschuss von FriEnt und Abteilungsleiterin Afrika/Nahost bei Misereor, warum Sicherheit mehr ist als militärische Stärke, weshalb Gerechtigkeit, Demokratie und internationale Zusammenarbeit zentrale Voraussetzungen für nachhaltigen Frieden sind und welche besondere Rolle kirchliche Akteure dabei spielen – gerade in Zeiten von Aufrüstung und geopolitischen Spannungen.

Verwandte Artikel