Wonach suchen Sie?

Wonach suchen Sie?

Hilfreiches Prinzipienreiten. Wie die Agenda 2030 friedlichen Wandel in Konfliktsituationen ermöglichen kann

Agenda 2030
Briefing
FriEnt
Dieses Briefing soll dazu beitragen, die Kernprinzipien der Agenda 2030 mit Leben zu füllen und damit Orientierung für die SDG-Umsetzung in fragilen Situationen und von Gewalt geprägten Kontexten geben.

Seit Januar 2016 gilt die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Mit ihren 17 nachhaltigen Entwicklungszielen, den Sustainable Development Goals (SDGs), bildet sie den neuen Kompass der internationalen Zusammenarbeit.

Nun geht es darum, die SDGs umzusetzen. Dabei stehen alle UN-Mitgliedsstaaten vor der Herausforderung, ihre nationalen Entwicklungs- oder Nachhaltigkeitsstrategien an die Anforderungen der Agenda anzupassen. Regierungen alleine werden die SDGs aber nicht erreichen können. Zivilgesellschaftliche Organisationen können wichtige Beiträge zur lokalen Verankerung, Umsetzung und Überprüfung der Agenda leisten. Sie stehen ihrerseits vor der Herausforderung, die Chancen und Risiken des neuen Rahmenwerkes für ihre Arbeit zu bestimmen und eigene Handlungsoptionen zu entwickeln.

Die Kernprinzipien der Agenda 2030 bieten für staatliche und zivilgesellschaftliche Organisationen zentrale Ansatzpunkte, um Potentiale – aber auch Herausforderungen – bei der Umsetzung der SDGs in den Blick zu nehmen. Dieses Briefing soll dazu beitragen, die Kernprinzipien mit Leben zu füllen und damit Orientierung für die SDG-Umsetzung in fragilen Situationen und von Gewalt geprägten Kontexten geben.

Hilfreiches Prinzipienreiten. Wie die Agenda 2030 friedlichen Wandel in Konfliktsituationen ermöglichen kann
Größe: 368KB
Dateityp: PDF
Autor*innen
Marc Baxmann
Marc Baxmann

Verwandte Artikel

Frieden braucht Perspektive: FriEnt gibt Impulse für die Umsetzung der BMZ-Reform

Mit einem aktuellen Impulspapier bringt die Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung (FriEnt) friedens- und entwicklungspolitische Perspektiven in die Debatte um die Reform der deutschen Entwicklungszusammenarbeit ein. Das Papier „Anregungen zur friedens- und entwicklungspolitischen Umsetzung der BMZ-Reform 2026“ zeigt auf, wie Konfliktsensibilität, lokale Verantwortung und zivile Friedensförderung als zentrale Leitlinien in der Umsetzung der Reformagenda „Zukunft zusammen global gestalten“ verankert werden können.
Mit einem aktuellen Impulspapier bringt die Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung (FriEnt) friedens- und entwicklungspolitische Perspektiven in die Debatte um die Reform der deutschen Entwicklungszusammenarbeit ein. Das Papier „Anregungen zur friedens- und entwicklungspolitischen Umsetzung der BMZ-Reform 2026“ zeigt auf, wie Konfliktsensibilität, lokale Verantwortung und zivile Friedensförderung als zentrale Leitlinien in der Umsetzung der Reformagenda „Zukunft zusammen global gestalten“ verankert werden können.
Seit 1. Juni ist Mona Hein als Entsandte des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Teil des FriEnt-Teams. Ihr Schwerpunkt liegt auf feministischer Friedensförderung sowie auf der Verbindung unterschiedlicher disziplinärer Perspektiven in der internationalen Friedensarbeit.
FriEnt Peacebuilding Forum
In einer Zeit von wachsender globaler Instabilität und der erneuten Fokussierung auf Sicherheit und Abschreckung bietet das FriEnt Peacebuilding Forum 2026 einen klaren Gegenpol, indem es rund 150 internationale Expert*innen aus Theorie und Praxis zusammenbringt, um neue Wege zu einem nachhaltigen und gerechten Frieden zu erarbeiten und voranzutreiben.
Zwei internationale Konferenzen, zwei sehr unterschiedliche Sichtweisen: In München drehte sich vieles um die Krise des Westens und die Zukunft der transatlantischen Beziehungen. In Neu-Delhi dagegen stand im Mittelpunkt, wie Staaten in einer zunehmend fragmentierten Welt pragmatisch ihre Interessen sichern. Die Unterschiede zeigen, wie sich globale Machtverhältnisse verschieben – und warum Europa daraus konkrete Konsequenzen ziehen sollte.