Wonach suchen Sie?

Wonach suchen Sie?

Local Ownership als Prinzip von Friedensförderung.

Local Ownership
Partnerschaften
Peacebuilding Forum (PBF)
FriEnt
Konstantin Bärwaldt von der Friedrich-Ebert-Stiftung hat auf Grundlage der Erkenntnisse des FriEnt Peacebuilding Forums Politikempfehlungen für die deutsche Friedenspolitik formuliert. Im Zentrum steht das Prinzip des „local ownership“.

So komplex und konfliktiv Frieden als Prozess ist, so unbestritten ist auch: Ohne breite Beteiligung und Einbeziehung aller Gesellschaftsmitglieder – sowohl der Gewaltakteure, der Profiteure, der Leidtragenden als auch der mittelbar Konflikt-Betroffenen – hat nachhaltiger Frieden keine Chance. Frauen, Männer, Jugendliche, die städtische wie die ländliche Bevölkerung quer durch alle Altersgruppen, soziale Schichten und über ethnische Grenzen hinweg – sie alle sollten bei der Suche nach Frieden und der Gestaltung von Friedensprozessen und deren Umsetzung mitmachen, ob direkt beteiligt oder angemessen repräsentiert durch Volksvertreter*innen, politische Parteien, Dorfvorsteher*innen, religiöse Autoritäten, oder Akteur*innen der Zivilgesellschaft.
Dabei geht es sowohl um eine ausgewogene und gerechte Mitwirkung bei Friedensverhandlungen, die Umsetzung und Kontrolle der vereinbarten politischen Agenden als auch um den langfristigen gesellschaftlichen Umbau zu einer politischen Ordnung, die eine gewaltfreie und partizipative Konfliktaustragung und einen Interessensausgleich gewährleistet.

Local Ownership als Prinzip von Friedensförderung.
Größe: 88.4KB
Dateityp: PDF
Autor*innen
Konstantin Bärwaldt
Konstantin Bärwaldt

Konstantin Bärwaldt ist im Referat Globale und Europäische Politik der Friedrich-Ebert-Stiftung zuständig für globale Friedens- und Sicherheitspolitik. Er vertritt die FES im Lenkungsausschuss von FriEnt.

konstantin.baerwaldt@fes.de

Verwandte Artikel

FriEnt Peacebuilding Forum

FriEnt Peacebuilding Forum 2026: The Focus on the Future of Peacebuilding

In einer Zeit von wachsender globaler Instabilität und der erneuten Fokussierung auf Sicherheit und Abschreckung bietet das FriEnt Peacebuilding Forum 2026 einen klaren Gegenpol, indem es rund 150 internationale Expert*innen aus Theorie und Praxis zusammenbringt, um neue Wege zu einem nachhaltigen und gerechten Frieden zu erarbeiten und voranzutreiben.
FriEnt Peacebuilding Forum
In einer Zeit von wachsender globaler Instabilität und der erneuten Fokussierung auf Sicherheit und Abschreckung bietet das FriEnt Peacebuilding Forum 2026 einen klaren Gegenpol, indem es rund 150 internationale Expert*innen aus Theorie und Praxis zusammenbringt, um neue Wege zu einem nachhaltigen und gerechten Frieden zu erarbeiten und voranzutreiben.
Zwei internationale Konferenzen, zwei sehr unterschiedliche Sichtweisen: In München drehte sich vieles um die Krise des Westens und die Zukunft der transatlantischen Beziehungen. In Neu-Delhi dagegen stand im Mittelpunkt, wie Staaten in einer zunehmend fragmentierten Welt pragmatisch ihre Interessen sichern. Die Unterschiede zeigen, wie sich globale Machtverhältnisse verschieben – und warum Europa daraus konkrete Konsequenzen ziehen sollte.
CSP
Globale Partnerschaften
Zivilgesellschaftliche Räume schrumpfen weltweit – mit Folgen für Frieden, Demokratie und globale Gerechtigkeit. Ralph Ellermann von Conducive Space for Peace (CSP) erklärt im Interview, warum dieser Trend kein Zufall ist, weshalb echte Freiheit nur kollektiv entstehen kann und wie eine translokale Zivilgesellschaft neue Handlungsspielräume eröffnet.
Wir nehmen mit tiefer Trauer Abschied von Jochen Steinhilber. Sein Tod hinterlässt eine große Lücke in der Welt der internationalen Zusammenarbeit und Krisenprävention.