Frieden ist ein langer Weg

Weltweit toben derzeit über 200 Kriege und bewaffnete Konflikte. Millionen Menschen sind auf der Flucht, Hunderttausende verlieren ihr Leben. Doch warum eskalieren Konflikte – und wie kann man sie beenden oder sogar verhindern? Darüber spricht Amelie Overmann, Referentin für Frieden und Sicherheit bei Brot für die Welt, in einem Interview mit Thorsten Lichtblau. Zahlen wie […]
Was es für nachhaltige Erfolge braucht

Von der Klimakrise am stärksten betroffen sind Länder, die gleichzeitig fragil und von gewaltsamen Konflikten betroffen sind. Diese Länder haben weniger als 4% zu den weltweiten CO₂-Emissionen beigetragen. Gleichzeitig sind sie aber disproportional stark von den Folgen des Klimawandels betroffen. Das zeigt sich auch daran, dass sie mit 29% der weltweiten Naturkatastrophen und 50% der […]
Der Traum von der EU

In Georgien solle mit dem umstrittenen „Agentengesetz“ die Kritik jener mehr als 80 Prozent der Bevölkerung, „die sich für Transparenz, Demokratie und Menschenrechte einsetzen und von der europäischen Zukunft ihres Landes träumen, zum Schweigen gebracht werden.“ Am 14. Mai beschloss das georgische Parlament das „Gesetz zur Transparenz ausländischer Einflussnahme“, das mittlerweile in Kraft getreten ist. […]
“Für ein Europa der globalen Gerechtigkeit”

Die kirchlichen Werke Brot für die Welt und Misereor haben ein gemeinsames Positionspapier zur Europawahl 2024 veröffentlicht. Sie fordern die Stärkung der universellen Menschenrechte, globale Gerechtigkeit, Demokratie- und Friedensförderung. Misereor und Brot für die Welt haben anlässlich der Europawahl im Juni 2024 ein gemeinsames Plädoyer für ein demokratisches, rechtsstaatliches und gerechtes Europa verfasst, dessen Werte […]
Über das Trauma sprechen

Bis heute fällt Ruanda zwischen April und Juli “in eine Art Schockstarre”. Denn 1994 wurden in dieser Zeit fast eine Million Menschen im Genozid an den Tutsi ermordet. Jugendliche lernen im “Anti-Trauma-Club”, Traumata zu erkennen und damit umzugehen. Auch nach 30 Jahren liegen die Schrecken des Genozids noch über Ruanda. Professionelle psychologische Hilfe für die […]
Werner Lottje Lecture: Widerstand im Exil

Brot für die Welt und das Deutsche Institut für Menschenrechte würdigen in der 11. Werner Lottje Lecture am 25. April 2024 die nicaraguanische Menschenrechtsverteidigerin Wendy Flores Acevedo, Koordinatorin des Colectivo de Derechos Humanos Nicaragua Nunca Más. Wendy Flores Acevedo setzt sich gemeinsam mit dem Colectivo aus dem Exil für die Rechte von Opfern der nicaraguanischen Diktatur […]
Göttinger Friedenspreis 2024

Die Jury der Stiftung Roland Röhl wollte zum einen die Preisträgerin und deutsche Diplomatin Angela Kane für ihr Lebenswerk auszeichnen und zum anderen die Vereinten Nationen würdigen. In diesem Jahr wurde die deutsche Diplomatin und ehemals Hohe Repräsentantin für Abrüstung sowie Beigeordnete Generalsekretärin für politische Angelegenheiten der Vereinten Nationen Angela Kane für ihr herausragendes Lebenswerk und Engagement […]
Afrikapolitische Leitlinien neu ausrichten

Die Bundesregierung überarbeitet ihre afrikapolitischen Leitlinien. Die Weiterentwicklung sollte den Beginn eines transparenten, inklusiven und anhaltenden Lernprozesses und Dialogs markieren – besonders mit Akteur*innen der afrikanischen Zivilgesellschaft. Für Deutschlands Neuausrichtung gegenüber dem afrikanischen Kontinent braucht es ein offenes Ohr für die Belange aller Bevölkerungsteile – nicht nur der politischen und wirtschaftlichen Eliten eines Partnerlandes. Eine postkoloniale, […]
Mit dem Smartphone auf der Flucht

Brot für die Welt bringt mit der neuen Handreichung “Mit dem Smartphone auf der Flucht” Schüler*innen und jungen Menschen verschiedene Aspekte von Flucht und Asylpolitik in Deutschland näher – sensibel und auf ihre Lebenswelt bezogen. Smartphones sind für Flüchtende unerlässlich geworden – um Kontakt zu halten, sich zu orientieren, um Geld zu überweisen und zu […]
Von Klimagerechtigkeit keine Spur

Der Anpassungsindex 2023 von Brot für die Welt zeigt, dass diejenigen Länder, die am stärksten von der Klimakrise betroffen sind, auch politisch instabil sind. Zudem kommt dort am wenigsten Geld an. Die 14 am stärksten unterfinanzierten Länder sind alle fragile und konfliktbelastete Länder, teilweise mit akuten Kriegsgeschehen und Gewaltkonflikten wie etwa Afghanistan, Südsudan, Niger, Sudan und […]